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Infraserv Höchst gegen Corona : Chemiepark-Betreiber produziert Desinfektionsmittel für Kliniken

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Infraserv Höchst: Das Unternehmen behält einen kleinen Teil des Desinfektionsmittel für den Eigenbedarf. Bild: Frank Röth

Im Industriepark Höchst wird weiter Desinfektionsmittel für Krankenhäuser produziert. Die Rohstoffe seien aber knapp. Infraserv ist nicht das einzige Unternehmen, das das begehrte Mittel herstellt.

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          Der Betreiber des Industrieparks Höchst stellt in der Corona-Krise weiter Desinfektionsmittel für Kliniken her. Die Produktion von rund 400 Litern am Tag für Krankenhäuser in der Umgebung werde diese Woche fortgesetzt, sagte ein Sprecher von Infraserv Höchst am Montag in Frankfurt. Allerdings seien Rohstoffe dafür knapp, was die Herstellung beschränke. Eine Ausweitung der Produktion sei daher zunächst nicht geplant.

          Infraserv Höchst hatte am Freitag verkündet, dass die Firma gemeinsam mit Tochterunternehmen mehr als eine Tonne Hand-Desinfektionsmittel hergestellt hat. Ein kleiner Teil gehe in den Eigenbedarf, mehr als die Hälfte werde kostenlos an Krankenhäuser in der Region geliefert. Vier Ausbilder des Fachkräfte-Entwicklers Provadis produzieren das Hygienemittel nach einer Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation.

          Desinfektionsmittel sind angesichts der Corona-Pandemie knapp. Große Unternehmen sind daher mit eigenen Kapazitäten eingesprungen: So produzieren auch der Chemie-Riese BASF und der Kosmetikhersteller Beiersdorf Desinfektionsmittel für Kliniken und Arztpraxen. BASF berichtete jüngst von einer großen Nachfrage.

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