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Corona-Krise : Boeing-Chefs verzichten auf Gehalt

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Sowohl Republikaner als auch Demokraten wollen staatliche Hilfen für Unternehmen an Bedingungen knüpfen: Dies dürfte wohl der Hauptgrund für den Lohnverzicht des Boeing-Vorstands sein. Bild: dpa

Beim größten amerikanischen Flugzeugbauer führt die Krise zu Einschnitten in der Chefetage. Idealistische Gründe sind es jedoch nicht, die den Boeing-Vorstand auf ihren Lohn verzichten lassen.

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          Zur Bewältigung der Coronavirus-Krise verzichten die beiden Spitzenmanager des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing bis Ende des Jahres auf ihr Gehalt. Vorstandschef Dave Calhoun und der Verwaltungsratsvorsitzende Larry Kellner hätten sich dazu bereiterklärt, teilte der angeschlagene Konzern am Freitag mit. Zudem werde das Unternehmen seine Dividende aussetzen und die Pause des Aktienrückkaufprogramms verlängern. Damit will der Konzern den Weg für Staatshilfe ebnen. Die oppositionellen Demokraten und auch einige Republikaner dringen als Voraussetzung für Unterstützung aus Steuermitteln darauf, dass Unternehmen die Vergütung von Führungskräften, Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen an die Aktionäre begrenzen.

          Auch Präsident Donald Trump sagte zuletzt, er werde für jedes Unternehmen, das Hilfe erhalte, Beschränkungen einfordern. Boeing hatte Hilfen für sich und die gesamte angeschlagene Luftfahrtbranche in Höhe von „mindestens 60 Milliarden Dollar“ gefordert, auch um die Zulieferkette zu sichern. Bei dem Airbus-Rivalen aus Seattle ist die Lage wegen des monatelangen Flugverbots für den Verkaufsschlager 737 MAX infolge des Absturzes zweier Maschinen ohnehin angespannt.

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