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52.826 Neuinfektionen : Mehr als 50.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages

  • Aktualisiert am

Ärzte und Pfleger untersuchen einen Patienten auf einer Covid-19 Intensivstation in Gera. Bild: Bodo Schackow/dpa

Mehr als die aktuellen 52.826 Ansteckungen mit dem Coronavirus waren in der Pandemie noch nie verzeichnet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf den bisherigen Höchstwert von 319,5.

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          Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen hat einen neuen Höchststand erreicht. Das RKI gab die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten Fälle an diesem Mittwochmorgen mit 52.826 an.

          Vor genau einer Woche waren es 39.676 Ansteckungen. Am Folgetag, dem vergangenem Donnerstag, hatte die Zahl mit 50.196 den bisherigen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht.

          Bundesweite Inzidenz bei 319,5

          Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 319,5 an – ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 312,4 gelegen, vor einer Woche bei 232,1, vor einem Monat bei  66,1).

          Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 294 Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg damit auf 98.274. Vor einer Woche waren es 236 Todesfälle gewesen.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.129.950 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.540.900 an.

          Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Dienstag mit 4,86 an (Montag: 4,65). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden.

          Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

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