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2203 Neuinfektionen : Corona-Inzidenz bei 11,4 – seit zwei Wochen im Anstieg

  • Aktualisiert am

Im bayerischen Erlangen verabreicht vergangenen Samstag eine Mitarbeiterin des Arbeiter-Samariter-Bundes eine Impfung. Bild: Nicolas Armer/dpa

Die durchschnittlichen Neuinfektionen haben sich schon mehr als verdoppelt – von 4,9 Anfang Juli auf nun 11,4. Die ostdeutschen Bundesländer sind von diesem Trend deutlich weniger betroffen.

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          Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz für das Coronavirus steigt seit über zwei Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von diesem Mittwochmorgen liegt sie bei 11,4. Am Vortag betrug der Wert 10,9 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Betroffen vom Anstieg sind vor allem Berlin (21,8), Hessen (15) und Hamburg (14,9). Mit Ausnahme von Berlin steigen die Inzidenzen in den ostdeutschen Bundesländern bislang aber deutlich schwächer. Sachsen steht bei 2,9, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt bei 3,0, Brandenburg und Thüringen erreichen jeweils 4,8.

          Nach den Angaben haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI binnen eines Tages 2203 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1548 Ansteckungen gelegen.

          Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

          Zahl der Todesfälle rückläufig

          Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 19 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Tote gewesen. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg damit auf 91.416.

          Ein Anstieg der Todesfälle folgt üblicherweise mit einem Abstand von einigen Wochen auf einen Anstieg der Fallzahlen. Weil immer mehr Menschen in Deutschland geimpft sind, könnte die Zahl schwerer und tödlicher Covid-19-Krankheitsverläufe im Vergleich mit früheren Wellen aber geringer ausfallen.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.748.613 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.642.000 an.

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