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Corona in Großbritannien : Fast ein Drittel der Infektionen in London gehen auf Omikron zurück

  • Aktualisiert am

Eine Britische Fahne weht vor dem berühmten Uhrturm Big Ben. Bild: dpa

Die Gesundheitsbehörden rechnen damit, dass Omikron bis Mitte Dezember die dominierende Coronavirus-Variante im Vereinigten Königreich sein wird. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon warnt vor einem „Tsunami an Infektionen“.

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          Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Großbritannien hat den höchsten Stand seit elf Monaten erreicht. Am Freitag meldeten die Behörden 58.194 neue Fälle. Eine höhere Zahl sei zuletzt am 9. Januar verzeichnet worden, sagte der Minister für Wohnungswesen und Kommunalverwaltung, Michel Gove. Er sprach von einer „zutiefst besorgniserregenden Situation“.

          Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Großbritannien derzeit rasant aus. In London wird sie Gove zufolge inzwischen bei 30 Prozent der Erkrankten nachgewiesen.

          Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon warnte vor einem „Tsunami an Infektionen“ im Vereinigten Königreich. Nach Einschätzung der britischen Gesundheitsbehörden könnte Omikron bis Mitte Dezember die dominierende Coronavirus-Variante in Großbritannien werden.

          Verschärfung der Corona-Maßnahmen

          Der britische Premierminister Boris Johnson hatte am Mittwoch wegen der stark steigenden Infektionszahlen eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen für England angekündigt. So müssen Bürger künftig einen Nachweis der Corona-Impfung oder einen negativen Test vorzeigen, bevor sie in Fußballstadien oder Nachtclubs dürfen. Außerdem wurde die Maskenpflicht auf die „meisten öffentlichen Gebäude“ ausgeweitet. Die Maßnahmen gelten ab nächster Woche.

          Bislang waren Masken in England nur in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften gesetzlich vorgeschrieben. Johnson rief die Bevölkerung zudem dazu auf, nach Möglichkeit von Zuhause aus zu arbeiten und die angebotenen Auffrischungsimpfungen in Anspruch nehmen.

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