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68 Menschen positiv getestet : Krisenstab droht Quarantäne-Brechern in Göttingen mit Einweisung

  • Aktualisiert am

Nicht jeder Betroffene meldete sich freiwillig im Corona-Testzentrum in Göttingen Bild: dpa

Weil Dutzende mögliche Betroffene in Göttingen nicht freiwillig zu einem Corona-Test erschienen sind, ist das Gesundheitsamt mit Unterstützung der Polizei bei den Menschen vorstellig geworden.

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          Nach dem Corona-Ausbruch in Göttingen mit knapp 70 Infizierten hat der Krisenstab der Landesregierung möglichen Quarantäne-Brechern mit einer Einweisung gedroht. Wer sich nicht an eine Quarantäne-Auflage halte, begehe eine Straftat und könne vom Gericht in eine geschlossene Einrichtung überstellt werden, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover.

          Weil Dutzende mögliche Betroffene in Göttingen über das Pfingstwochenende zunächst nicht freiwillig zu einem Test erschienen seien, sei das Gesundheitsamt mit Unterstützung der Polizei bei den Menschen vorstellig geworden. „Das läuft jetzt auch“, meinte Schröder zum Erfolg des „robusten Zugehens“ auf die Betroffenen.

          Nach mehreren privaten Familienfeiern waren in Göttingen 68 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Über das Pfingstwochenende seien 166 Menschen getestet worden, sagte Schröder. Es seien mehr als 300 Kontaktpersonen über den Großraum Göttingen hinaus auch in Thüringen und Nordrhein-Westfalen ermittelt worden.

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