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Frankfurter Awo : 21 weitere Coronavirus-Fälle in Altenheim bestätigt

  • Aktualisiert am

Testfall: Das Corona-Mobil des Roten Kreuzs vor dem Awo-Altenheim, in dem es eine Reihe von Infektionen gibt Bild: dpa

In einem Altenheim der Frankfurter Awo sind weitere Corona-Fälle bekannt geworden. Elf Bewohner und zehn Mitarbeiter wurden positiv getestet, wie es heißt.

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          In einem Frankfurter Altenzentrum, in dem in der vergangenen Woche zwei Mitarbeiter und zwei Bewohnern positiv auf den Coronavirus getestet worden waren, sind nun weitere Fälle bekannt. Demnach liegen nun 21 bestätigte Fälle vor: elf Bewohner und zehn Mitarbeiter wurden positiv getestet, wie ein Sprecher der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) mitteilte.

          Für die Mitarbeiter des August-Stunz-Zentrums der Johanna-Kirchner-Stiftung habe das Gesundheitsamt häusliche Quarantäne angeordnet. Die Bewohner des Zentrums würden weiterhin der Pflegeeinrichtung unter verschärften Schutzvorschriften betreut, solange sie keine Symptome aufweisen.

          Ob diese 21 Fälle schon in neue Statistik aus dem Sozialministerium eingeflossen sind, steht dahin. Demnach hat es über Nacht 269 neue bestätigte Infektionen in Hessen gegeben. 181 sind den Angaben zufolge in Frankfurt in den vergangenen sieben Tagen hinzu gekommen.

          Nach Bekanntwerden der ersten Fälle waren rund 120 Bewohner und Mitarbeiter der betroffenen Wohnbereiche getestet worden. Am Dienstagabend trafen nun die letzten Ergebnisse dieser Testreihe ein. Am Mittwoch gab es den Angaben zufolge weitere Tests. Insgesamt wurden am Morgen weitere 170 Mitarbeiter und 142 Bewohner getestet, hieß es. Das Zentrum sei damit eine der ersten Stationen eines rollenden Testzentrums gewesen, das die Stadt Frankfurt am Montagabend zur flächendeckenden Testung von Bewohnern und Mitarbeitern der Alten-und Pflegezentren angekündigt hatte.

          „Wir müssen eine weitere Übertragung innerhalb der Bewohnerschaft, aber auch der Mitarbeiterschaft unbedingt vermeiden“, betonte Jörg Wilhelm, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung. „Dafür brauchen wir einen Status quo, um für alle eine akzeptable Situation herbeiführen zu können.“

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