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Im ersten Corona-Jahr : Lebenserwartung in den USA gesunken

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Krankenhaus in Springfield: Im ersten Corona-Jahr 2020 sind knapp 350.000 Amerikaner in Zusammenhang mit Sars-CoV-2 verstorben. Bild: AP

Während die Lebenserwartung 2019 in den USA noch bei 78,8 Jahren lag, betrug sie 2020 nur noch 77,3 Jahre. Ein ähnlicher Rückgang wurde zuletzt vor knapp 80 Jahren registriert.

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          Im ersten Corona-Jahr 2020 ist die Lebenserwartung der Amerikaner stärker gesunken als in jedem anderen Jahr seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) beobachteten eine Verkürzung der Lebenserwartung um etwa eineinhalb Jahre.

          Während die Lebenserwartung im Jahr 2019 noch bei 78,8 Jahren lag, betrug sie 2020 nur noch 77,3 Jahre. Einen ähnlichen Rückgang hatte die oberste Gesundheitsbehörde der Vereinigten Staaten zuletzt vor knapp 80 Jahren registriert. Im Kriegsjahr 1943 war die Lebenserwartung in Amerika auf 63,3 Jahre gesunken, nachdem sie 1942 noch 66,2 Jahre betragen hatte.

          Laut Daten der Johns Hopkins University in Baltimore (Maryland) waren im ersten Corona-Jahr 2020 knapp 350.000 Amerikaner in Zusammenhang mit Sars-CoV-2 verstorben. Während der Pandemie war in den Vereinigten Staaten zudem die Zahl tödlicher Überdosen von Rauschmitteln in die Höhe geschnellt.

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