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Corona-Regeln im Kirchenstaat : In den Vatikan nur noch mit 3 G

  • Aktualisiert am

Besucher des Vatikans brauchen künftig einen Green Pass oder ein EU-Zertifikat, das die Impfung, eine überstandene Corona-Erkrankung oder einen negativen Test bescheinigt. Bild: dpa

Ab Oktober können Besucher nur noch mit Green Pass oder dem in der EU gebräuchlichen Zertifikat in den Vatikan. Gottesdienste sind von der Vorschrift allerdings ausgenommen.

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          Vom 1. Oktober an gilt für alle Besucher des Vatikans die Green-Pass-Pflicht. Danach müssen Bewohner, Beschäftigte und Besucher des Kirchenstaats eine Impfung gegen das Coronavirus, eine überstandene Covid-19-Erkrankung oder einen negativen Test nachweisen. Neben dem italienischen Green Pass gilt auch das in der EU gebräuchliche Zertifikat. Die Vorschrift gilt nicht nur für das Territorium des Kirchenstaats, sondern auch für exterritoriale Einrichtungen in Rom sowie für die Papstresidenz in Castel Gandolfo.

          Der Vatikan kündigte Einlasskontrollen durch das eigene Gendarmeriekorps an. Für den Besuch der vatikanischen Museen gilt schon seit August die Zertifikatspflicht. Kein Zertifikat brauchen Besucher der Messen und liturgischen Feiern, etwa im Petersdom, sie müssen sich aber während des Gottesdienstes an die Maskenpflicht sowie an die Hygiene- und Abstandsregeln halten. Die italienische Bischofskonferenz hatte in Gesprächen mit der Regierung in Rom erreicht, dass Gottesdienste ohne jede Einschränkung besucht werden können.

          Aus der Slowakei wurde derweil gemeldet, dass Ján Babjak, Erzbischof von Prešov im Osten des Landes, an Covid-19 erkrankt sei. Babjak hatte am 14. September gemeinsam mit Papst Franziskus während dessen Slowakei-Besuch die Messe zelebriert. Babjak leide unter leichten Symptomen und befinde sich in Quarantäne, hieß es. Der Papst ist zweimal gegen das Coronavirus geimpft, sämtliche Mitglieder seiner Delegation sowie die begleitenden Journalisten bei Papstreisen sind es ebenfalls.

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