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Frankfurt : Gefälschte Impfausweise in Umlauf

Für manche Geld wert: Ein Impfausweis nach erfolgreicher Astra-Zeneca-Impfung gegen das Coronavirus. Bild: dpa

Das Frankfurter Gesundheitsamt warnt vor gefälschten Impfausweisen, die derzeit online angeboten werden. Doch es scheint auch einen Schwarzmarkt auf der Straße zu geben.

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          Das Frankfurter Gesundheitsamt warnt vor gefälschten Impfausweisen, die derzeit im Umlauf sind. Wie die Stadt Frankfurt am Donnerstag mitteilte, ist das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber des Impfzentrums darauf aufmerksam geworden, dass im Internet gefälschte Impfausweise angeboten werden, die angeblich vom Frankfurter Impfzentrum ausgestellt sind. Das DRK hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Stadt Frankfurt warnt davor, solche Impfausweise zu erwerben und zu verwenden. „Damit wird nicht nur die Gesundheit anderer Menschen gefährdet. Bereits der Erwerb eines gefälschten Impfausweises ist Betrug und damit eine Straftat“, heißt es in einer Mitteilung.

          Katharina Iskandar
          (isk. ), Rhein-Main-Zeitung

          Nach Informationen der F.A.Z. werden die gefälschten Impfausweise jedoch nicht nur online angeboten, sondern auch auf einer Art realem Schwarzmarkt auf der Straße. So gibt es parallel zu dem durch das DRK entdeckten Fall einen weiteren „polizeilichen Vorgang“, der derzeit bei der Polizei Friedberg anhängig ist. So wurde einer Person im Frankfurter Stadtteil Bockenheim quasi „auf der Straße“ ein Impf-Nachweis für 200 Euro angeboten. Der Fall wurde darauf der Polizei gemeldet. Laut einem Zeugen sollen die Verkäufer angegeben haben, dass die schriftlichen Impf-Nachweise als „Blanko-Unterlagen“ aus dem Impfzentrum an der Messe gestohlen worden seien. Ein Frankfurter Polizeisprecher hatte daraufhin bei der Messe angefragt, ob ein Diebstahl von „Impf-Bescheinigungen“ vorgelegen habe, hatte seinen Angaben zufolge jedoch die Auskunft erhalten, dass kein Vorfall bekannt sei.

          Das Innenministerium teilte unterdessen mit, dass eine Impfbestätigung derzeit nur über einen Impfpass oder eine bundeseinheitliche Ersatzbescheinigung erfolge. Beide sind mit dem Impfstoffaufkleber, einem Stempel des Impfzentrums und der Unterschrift des behandelnden Arztes versehen.

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