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Biotechunternehmen Curevac : Trump kassiert Korb im Kampf um Impfstoffhersteller

Ersehnte Zauberkugel: Auf ein umfassend wirksames Medikament gegen Covid-19 wartet die Welt noch immer Bild: Picture-Alliance

Der amerikanische Präsident hätte gern schnellstmöglich einen Corona-Impfstoff exklusiv für Amerika. Sein Buhlen um das Tübinger Unternehmen prallt aber am Widerstand des Großinvestors ab. Dessen Name: Dietmar Hopp.

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          Dietmar Hopp, Haupteigentümer des Tübinger Biotechunternehmens Curevac, hat sich gegen einen Verkauf der Firma und deren Forschungsergebnisse nach Amerika ausgesprochen. Ein Exklusivvertrag mit einem einzigen Land für einen Corona-Impfstoff, kommt für ihn nach eigenem Bekunden nicht in Betracht. „Wenn es uns hoffentlich bald gelingt, einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln, soll dieser Menschen nicht nur regional, sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können“, erklärte Hopp am Sonntagabend.

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Hamburg.
          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Bernd Freytag
          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

          Hopp sagte, er wäre froh, wenn dies durch seine langjährigen Investitionen aus Deutschland heraus erfolgen würde. Hopp war lange der einzige Investor und ist bis heute mit einem Anteil von 80 Prozent der größte Geldgeber von Curevac. Seit Januar forscht das Pharmaunternehmen mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus und arbeitet dabei unter anderem mit dem bundeseigenen Paul-Ehrlich-Institut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel zusammen.

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