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Inzidenzwert von knapp 630 : Hotspot-Kreis Hildburghausen leuchtet pink

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Sticht nun auch farblich hervor: der Kreis Hildburghausen ist Corona-Hotspot Bild: Screenshot FAZ.NET / Covid-19 Dashboard RKI

Auf der Corona-Karte des RKI ist mit pink inzwischen eine neue Farbe für besonders betroffene Kreise hinzugekommen: Im südthüringischen Hildburghausen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei knapp 630, alle Intensivbetten sind belegt.

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          Im deutschlandweit schlimmsten Corona-Hotspot-Kreis Hildburghausen hat sich das Infektionsgeschehen noch einmal verschärft. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche erhöhte sich am Freitag nach Zahlen des Gesundheitsamtes auf inzwischen knapp 630 (Vortag: 602,9). Auf der Corona-Karte des Robert-Koch-Instituts leuchtet der Kreis inzwischen als einzige Region in Deutschland pink.

          Die Zahl der aktiven positiven Corona-Fälle liegt laut dem Landkreis am Freitag bei 853. Seit Wochenmitte gilt in dem Südthüringer Kreis ein Lockdown mit strengen Ausgehbeschränkungen, Schulen und Kindergärten sind seitdem geschlossen. In der kommenden Woche soll daher ein Massentest starten. Kinder, Lehrer und Erzieher, die negativ getestet werden, sollen dann wieder an die Schulen und in die Kindertagesstätten zurückkehren können. Von den Schließungen sind rund 9000 Kinder und Erwachsene betroffen.

          Wie aus dem aus dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervor geht, waren am Freitagmorgen alle Intensivbetten im Kreis belegt. Das DIVI-Register listet für den Landkreis, in dem es ein Allgemeinkrankenhaus der Grundversorgung und eine Fachklinik für Psychiatrie und Neurologie gibt, insgesamt acht Intensivbetten auf. Sie waren am Freitag allesamt belegt, davon zwei mit Covid-19-Patienten. Diese mussten invasiv beatmet werden.

          Deutscher Corona-Hotspot Nummer zwei

          Am zweitschlimmsten betroffen ist derzeit die bayerische Stadt Passau mit einem Corona-Inzidenzwert von knapp 440 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Aus diesem Grund plant die Kommune verschärfte Maßnahmen, wie es auf der Homepage der Stadt heißt. Wie die aussehen, sollte im Laufe des Freitags bekanntgegeben werden. Der Landkreis Hildburghausen und die Stadt Passau waren laut Robert-Koch-Institut am Freitag die bundesweit einzigen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 400.

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