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Gilt auch bei Mindestabstand : Maskenpflicht nun auch auf den Balearen

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Ein weggeworfener Mund-Nasen-Schutz liegt am Strand (Symbolbild). Bild: dpa

Mund-Nase-Schutz am Ballermann: Vom Wochenende an gilt auch auf den Inseln Mallorca, Ibiza und Menorca eine generelle Maskenpflicht – selbst dann, wenn der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

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          Nach Katalonien wollen auch die Balearen eine Maskenpflicht einführen. Nicht nur in Barcelona und an der Costa Brava, auch auf Mallorca, Ibiza und Menorca müssen die Menschen in der Öffentlichkeit bald Mund und Nase bedecken. In Katalonien ist die Pflicht seit Donnerstag in Kraft, selbst wenn sich das Abstandsgebot wahren lässt; wer sich nicht daran hält, muss 100 Euro Strafe zahlen. Die Balearen wollen von diesem Wochenende an dem Vorbild folgen. Ausnahmen wird es nur am Strand, beim Sport, in Schwimmbädern und in Restaurants geben. Bisher war nur vorgeschrieben, dass Masken getragen werden müssen, wenn sich der Sicherheitsabstand von eineinhalb Meter nicht einhalten lässt. Möglicherweise wird zusätzlich die Zahl der Menschen begrenzt, die sich im Freien treffen dürfen.

          Man wolle die Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht aufs Spiel setzen, sagte die balearische Regionalpräsidentin Francina Armengol. Anders als auf dem Festland war auf den Inseln zuletzt kein größerer Anstieg der Neuinfektionen zu beobachten, aber weniger Vorsicht im alltäglichen Umgang. In ganz Spanien hat sich die Zahl der Neuinfektionen nach den jüngsten Zahlen des Gesundheitsministeriums mit 257 Fällen innerhalb von 24 Stunden verdoppelt; insgesamt wurden mehr als 60 örtliche Infektionsgeschehen festgestellt. Das war die stärkste Zunahme seit Ende Mai. In Katalonien ist der Bezirk von Segrià mit mehr als 200.000 Einwohnern seit dem Wochenende abgeriegelt. Neben Katalonien ist Galicien im Nordwesten ein weiterer Infektionsschwerpunkt.

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