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Robert-Koch-Institut : Sieben-Tage-Inzidenz auf höchstem Stand seit Pandemie-Beginn

  • Aktualisiert am

Eine Familie beim Spazierengehen durch die Dresdner Neustadt Bild: dpa

Das RKI meldet 16.643 neue Fälle binnen eines Tages – das entspricht etwa dem Vorwochenniveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz befindet sich mit 197,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner auf dem höchsten Stand seit Beginn der Pandemie.

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          Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt auf hohem Niveau, auch wenn die deutschen Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) zum Wochenstart wieder vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet haben. Innerhalb eines Tages wurden 16.643 neue Fälle übermittelt, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Am vergangenen Montag hatte die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bei 16.362 etwas darunter gelegen. Allerdings sind die Zahlen zu Wochenbeginn meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Den Höchstwert mit 33.777 gemeldeten Infektionen hatte es am Freitag gegeben – darin waren jedoch rund 3500 nachgemeldete Fälle vom Vortag enthalten.

          Die deutschen Gesundheitsämter meldeten zudem 226 neue Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor genau einer Woche hatte dieser Wert bei 188 gelegen. Der bisherige Höchstwert von 952 Toten war am Mittwoch erreicht worden. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet worden war. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter anderem wegen einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 26.275.

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          Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.510.652 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 21.12., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.115.400 Menschen inzwischen genesen. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) gab das RKI am Montag mit 197,1 an. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

          Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntagabend bei 1,04 (Vortag: 1,06). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 104 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

          In nur wenigen Landkreisen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35. Dazu zählen Potsdam, Uelzen, Wittmund und Schleswig-Flensburg. Besonders stark betroffen sind die ländlich geprägten Landkreise in Sachsen, darunter Görlitz (646), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (617), Mittelsachsen (610) und Bautzen (598).

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