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Infektiologe Clemens Wendtner : „Jetzt bloß nicht lockern!“

Auf Station: Chefarzt Clemens Wendtner Bild: Tobias Schmitt

Infektiologe Clemens Wendtner hat vor einem Jahr die ersten bestätigten deutschen Corona-Patienten behandelt. Ein Interview über Grenzwerte für Schulöffnungen, große Reinfektionswellen und die Spätfolgen der Krankheit.

          5 Min.

          Herr Professor Wendtner, Sie sind Chefarzt der Infektiologie in der München Klinik Schwabing. Zu Ihnen kamen vor einem Jahr die ersten bestätigten deutschen Corona-Patienten, die neun Infizierten des Webasto-Clusters. Bislang wurden rund 2100 Corona-Patienten in den fünf Häusern der München Klinik behandelt, aus der ersten und zweiten Welle. In welcher Welle sind wir jetzt?

          Karin Truscheit
          Redakteurin im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          In der abklingenden zweiten Welle. Man sieht das anhand der stationären Fallzahlen, die zum Glück abnehmen. Wir haben jetzt bei uns im Haus rund 60 Patienten auf Station und etwa 20 Intensivpatienten. Vor vier Wochen sah es noch ganz anders aus, da waren es jeweils etwa dreimal so viele Patienten. Das Infektionsgeschehen nimmt ab, wenn auch ziemlich zäh.

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