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Deutlich mehr Corona-Fälle : In Belgien gilt die Maskenpflicht

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Ab Samstag ist Tragen einer Maske auf Märkten wie dem Zuidmarkt in Brüssel nicht mehr freiwillig, sondern Pflicht. (Archivbild) Bild: dpa

Belgien verzeichnet wieder einen stärkeren Anstieg bei den Corona-Fallzahlen. Seit Samstag gilt eine verschärfte Maskenpflicht, Restaurants müssen die Kontaktinformationen ihrer Gäste speichern. Unverändert bleibt die Größe der sogenannten „Kontaktblase“.

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          In Belgien sind wegen steigender Corona-Fallzahlen neue Maßnahmen in Kraft getreten. Von diesem Samstag an muss auch auf Märkten, in Einkaufsstraßen und öffentlichen Gebäuden eine Maske getragen werden. Zudem werden in gastronomischen Betrieben die Kontaktinformationen der Gäste für 14 Tage gespeichert. Eine Maskenpflicht gilt dort auch, allerdings nicht, wenn die Besucher an einem Tisch sitzen.

          Bereits vor diesem Samstag musste wegen der Corona-Pandemie in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und zum Beispiel in Gotteshäusern, Kinos und Museen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

          Unverändert bleibt die Größe der sogenannten „Kontaktblase“. Sie legt fest, wie viele Personen zusätzlich zu den Angehörigen des eigenen Haushalts pro Woche getroffen werden dürfen. Derzeit sind bis zu 15 Personen erlaubt, einige Virologen und Epidemiologen hatten aber zuletzt empfohlen, die „Kontaktblase“ auf zehn Personen zu reduzieren. Stattdessen appellierte Regierungschefin Sophie Wilmès jedoch an die Eigenverantwortung der Bürger.

          Die Zahl der entdeckten Corona-Infektionen stieg in Belgien zuletzt wieder deutlich an. So wurden im Zeitraum zwischen dem 15. und 21. Juli täglich rund 216 neue Infektionen mit dem Coronavirus gezählt, was im Vergleich zu den sieben Tagen davor einem Anstieg um 63 Prozent entspricht. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in Belgien belief sich damit auf knapp 65.200, die Zahl der Toten wurde zuletzt mit 9817 angegeben.

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