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Infektiologe Clemens Wendtner : „Die zweite Welle ist da“

Maske auf! Clemens Wendtner rät zum Mund-Nasen-Schutz. Bild: Tobias Schmitt

Chefarzt Clemens Wendtner hat im Januar in München die ersten Corona-Patienten in Deutschland behandelt. Im Interview spricht er über Laxheit, Lüftungsanlagen – und warum die Jugend für die Eindämmung der Pandemie so wichtig ist.

          7 Min.

          Herr Professor Wendtner, Sie haben als Chefarzt der Infektiologie der München Klinik Schwabing im Januar die ersten Corona-Patienten in Deutschland behandelt. In Ihrer Klinik wurden bislang rund 800 Patienten wegen Covid-19 aufgenommen, 180 davon lagen auf der Intensivstation. Der Herbst hat noch nicht einmal richtig angefangen, doch allein in München werden angesichts steigender Infektionszahlen weitere Kontaktbeschränkungen und sogar eine Maskenpflicht in der Innenstadt notwendig. Ist das die richtige Antwort auf die zweite Welle?

          Karin Truscheit

          Redakteurin im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Wir sind mitten in der zweiten Welle und müssen diesen Anstieg der Zahlen in Bayern, aber auch in ganz Deutschland, sehr ernst nehmen. Und die Fälle werden weiter zunehmen. Wir können zwar die Zahlen nicht auf null drücken, aber man darf nicht nachlässig werden. Das Virus ist ein gefährlicher Feind. Und kennt keine Pause. Es ist daher ungemein wichtig, an den etablierten Maßnahmen – Abstand und Maske – festzuhalten.

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