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Coronavirus : Airbnb kippt alle Buchungen in Peking bis Ende Februar

  • Aktualisiert am

Schutz gegen Corona: Ein Offizier in Peking. Bild: EPA

Nun reagieren auch die Wohnungsvermittler auf den Ausbruch des Coronavirus. Airbnb und andere Plattformen kippen bis Ende dieses Monats alle Buchungen in Peking. Die Stadt ist unter Touristen sehr beliebt.

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          Airbnb setzt die Buchungen für alle Angebote in Peking bis März aus. Damit will der Wohnungsvermittler den örtlichen Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs, der sich in China ausbreitet, nachkommen. Am Montag teilte das Unternehmen aus San Francisco mit, dass es allen Betroffenen Rückerstattungen anbieten werde oder die Buchungen stornieren werde.

          Dies entspreche Herangehensweise der Stadt, teilte Airbnb mit. Die Pressestelle der Regierung in Peking reagierte nicht auf ein Anfrage. Der chinesische Konkurrent  Xiaozhu wird sich den Aktionen von Airbnb anschließen, indem er alle Vermietungen in Peking für Februar schließt und volle Rückerstattungen für bestehende Buchungen anbietet. Gleichzeitig verzichte man auf die Provisionen der Vermieter, hieß es in einer Erklärung.

          Es ist noch nicht klar, ob andere Unternehmen aus der Branche, einschließlich dem Angebot „Tujia“  von Trip.com, dem Beispiel folgen werden. In seiner App erklärte Trip.com, dass „einige“ Wohnungsbuchungen in Peking ausgesetzt wurden und man Nutzern empfiehlt, sich stattdessen an Hotels wenden.

          Aussetzung aller Buchungen

          „Angesichts des neuartigen Coronavirus-Ausbruchs und der Hinweise der lokalen Behörden für die Kurzzeitvermietungsbranche während dieses Notfalls im Bereich der öffentlichen Gesundheit wurden die Buchungen aller Einträge in Peking mit Check-in vom 7. Februar 2020 bis zum 29. Februar 2020 ausgesetzt“, schreibt Airbnb in seiner Erklärung. Das Unternehmen „erkennt an, dass die Bemühungen zur Krankheitsbekämpfung zu allgemeinen Reiseunterbrechungen führen, die auch unsere Gemeinschaft von Gästen und Gastgebern betreffen“.

          Die Gesundheitsbehörden in China und auf der ganzen Welt versuchen zu beurteilen, ob die bislang größten bekannten Quarantänemaßnahmen wirksam waren, um das Virus in der zentralen Provinz Hubei einzudämmen. Allein in dieser Binnenregion leben 60 Millionen Menschen.

          In anderen Teilen des Landes nehmen die Infektionen zu, und Peking ist eines der beliebtesten Touristenziele des Landes. Bis zum Sonntag haben die Gesundheitsbehörden Pekings 337 Fälle bestätigt, darunter zwei Todesfälle. 

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