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RKI-Zahlen vom Donnerstag : 2503 Neuinfektionen in Deutschland

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Erhöhte Inzidenz: Im Land Berlin infizieren sich mehr als doppelt so viele Menschen mit dem Coronavirus als im bundesweiten Durchschnitt. Berlin-Mitte ist Hotspot. Bild: dpa

Zuletzt wurden in Deutschland im April mehr als 2500 Corona-Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Corona-Hotspots sind die Städte Hamm und Remscheid, der nordbayerische Rhön-Grabfeld-Kreis und Berlin-Mitte.

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          Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat zum zweiten Mal binnen weniger Tage die Schwelle von 2500 überschritten. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag bekanntgab, meldeten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 2503 neue Corona-Infektionen. Das sind nur knapp weniger als am Samstag, als mit 2507 Neuinfektionen innerhalb eines Tages der höchste Wert seit Ende April gemeldet worden war. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach Angaben des RKI mindestens 291.722 Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus liegt am Donnerstag nach RKI-Angaben bei 9500. Das sind 12 mehr als am Mittwoch. Rund 257.900 Menschen sollen die Infektion überstanden haben. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen im Lagebericht vom Mittwoch bei 0,96. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt.

          Laut den RKI-Zahlen vom Donnerstag haben sich in den vergangenen sieben Tagen in Deutschland 14,9 auf 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegen Bremen mit 31,2, Berlin mit 29,4 und Hamburg mit 22,3 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern sehr deutlich über dem bundesweiten Durchschnittswert. Nordrhein-Westfalen liegt mit 20,6 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern ebenfalls klar über diesem Wert, während Hessen und Bayern mit mit 16,2 respektive 16,0 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern leicht darüber liegen.

          In den nordrhein-westfälischen Städten Hamm und Remscheid haben sich in den vergangenen sieben Tagen 95,5 respektive 59,5 von 100.000 Einwohnern mit dem Coronavirus infiziert. Auch der nordbayerische Landkreis Rhön-Grabfeld liegt laut den Zahlen vom Donnerstag mit 51,5 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern über dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern und gilt damit als Corona-Hotspot. In Hamm und im Rhön-Grabfeld-Kreis sollen die hohen Infektionszahlen mit Hochzeitsfeiern, in Remscheid mit Infektionen in Schulen und Kindertagesstätten in Zusammenhang stehen. Mit 56,8 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner ebenfalls ein Hotspot ist seit Donnerstag wieder der Stadtkreis Berlin-Mitte. Laut einem RKI-Lagebericht soll dort ein diffuses Geschehen, getragen von jungen, international Reisenden und Feiernden, zu den erhöhten Infektionszahlen beigetragen haben.

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