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Nahe Hannover : 72 UPS-Mitarbeiter mit Coronavirus infiziert

  • Aktualisiert am

Ein UPS-Paketbote beim Beladen seines Transporters (Symbolbild) Bild: dpa

In Langenhagen bei Hannover sind 72 Beschäftigte von UPS positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Auch Fälle in einer Kita und einer Schule sollen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bei UPS stehen.

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          Beim Postdienstleister UPS in Langenhagen bei Hannover haben sich 72 Mitarbeiter des Verteilzentrums mit dem Coronavirus infiziert. Das teilten das Sozialministerium und die Region Hannover am Donnerstag mit. 55 Mitarbeiter, deren Test zunächst negativ ausfiel, sollten abermals getestet werden.

          Auch Covid-19-Fälle in einer Kita und einer Schule in Hannover ständen im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bei UPS, teilte die Region mit. Familien mit einem beruflichen Bezug zum Unternehmen wurden gebeten, wachsam auf eventuelle Krankheitssymptome zu achten. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind Paketzusteller nicht betroffen. Postsendungen könnten daher risikolos in Empfang genommen werden.

          Wie der NDR unter Berufung auf eine Sprecherin berichtet, handelt es sich nicht um einen plötzlichen Ausbruch. Die ersten Corona-Fälle bei UPS in Langenhagen seien bereits vor rund zwei Wochen bekannt geworden. Bei UPS nahe des Flughafens Hannover-Langenhagen sind rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Februar hat UPS mit dem Ausbau des Logistik-Drehkreuzes begonnen. 500 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Der Ausbau zum „Superhub“ zählt zu den wichtigsten Einzelinvestitionen des amerikanischen Unternehmens in Europa.

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