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Coronavirus in Deutschland : 25 Prozent mehr Neuinfektionen als vor einer Woche

  • Aktualisiert am

Menschen vor einem Impfzentrum in Hamburg Bild: dpa

Die Gesundheitsämter haben 2400 Ansteckungen binnen eines Tages gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 16,9. Am höchsten ist sie im Norden Deutschlands.

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          Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit nun dreieinhalb Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstagmorgen lag sie bei 16,9 – am Vortag betrug der Wert 16,5, am Samstag der Vorwoche 13,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 2400 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.10 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1919 Ansteckungen gelegen. Der Anstieg liegt damit bei 25 Prozent.

          Die höchste Inzidenz verzeichnet Hamburg mit 30,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage. Dahinter folgen Berlin mit 26,8 und Schleswig-Holstein mit 23,7. Die niedrigsten Inzidenzen gibt es in Thüringen (4,8), Sachsen-Anhalt (5,3) und Sachsen (6,3).

          21 weitere Todesfälle

          Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

          Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 21 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.769.165 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

          Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.653.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.658.

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