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Coronavirus : Wieder mehr als 11.000 Neuinfektionen in Deutschland

  • Aktualisiert am

Aufforderung zum Abstandhalten in Erfurt Bild: dpa

Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland bleiben weiterhin hoch. Wegen einer technischen Panne sind sie allerdings unvollständig. Die Zahl der Toten nähert sich der 10.000er-Marke.

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          Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat am zweiten Tag in Folge bei mehr als 11.000 gelegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf die Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden am Vortag 11.242 neue Ansteckungsfälle erfasst. Dies waren 45 weniger als am Mittwoch, als der bisherige Höchstwert bei den täglich verzeichneten Neuinfektionen mit dem Virus in Deutschland ermittelt worden war.

          Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland erfassten Infektionsfälle stieg laut RKI bis Donnerstag auf 403.291. Die Zahl der mit dem neuartigen Virus im Zusammenhang stehenden Todesfälle wuchs auf 9954 – 49 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag den Angaben zufolge bei etwa 306.100.

          Die Zahlen vom Freitagmorgen sind allerdings unvollerständig. Am Vortag hatte es Datenlücken bei der Übermittlung von Corona-Infektionszahlen aus den Bundesländern gegeben. Durch einen Ausfall eines Webservers beim RKI am Donnerstagnachmittag seien knapp drei Stunden bis 17.30 Uhr Übermittlungen von den Gesundheitsämtern zu den zuständigen Landesbehörden und von denen zum RKI gestört gewesen, teilte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher am Freitag mit und bestätigte Medienberichte über eine technische Panne beim RKI.

          Anschließend habe der Server aber wieder funktioniert und es sei auch noch sehr viel übermittelt worden. „Es kann aber sein, wenn ein Gesundheitsamt es nicht nach 17.30 Uhr noch mal versucht hat, dass diese Daten dann heute fehlen“, teilte die Sprecherin weiter mit. Die fehlenden Daten würden am Freitag automatisch im Laufe des Tages mit übermittelt und erschienen dann morgen in der Publikation. „Wie groß die Datenlücke ist, kann sich erst dann zeigen“, ergänzte Glasmacher.

          In Nordrhein-Westfalen lag die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen am Donnerstag offenbar deutlich höher als vom RKI gemeldet. Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums gingen am Freitag bei elf Kreisen und kreisfreien Städten in NRW null Neuinfektionen in die RKI-Statistik ein. Betroffen waren auch Großstädte und Corona-Hotspots wie Dortmund, Duisburg und Wuppertal. Die Zahlen könnten erst am Samstag in die Statistik einfließen, sagte ein Ministeriumssprecher.

          Das RKI hatte die Corona-Lage in Deutschland am Donnerstag als „sehr ernst“ eingestuft. In einzelnen Regionen könne es zu einem unkontrollierbaren Ausbruch kommen, warnte Institutspräsident Lothar Wieler. Es bestehe jedoch die Chance, die weitere Ausbreitung des neuartigen Virus zu verlangsamen, fügte er hinzu.

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