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Coronavirus in Deutschland : Sieben-Tage-Inzidenz liegt weiter über 80

  • Aktualisiert am

Eine Schülerin im hessischen Bad Schwalbach wird geimpft. Bild: Frank Röth

Mit 81,9 liegt die Corona-Inzidenz unter dem Wert vor einer Woche, die Fallzahlen allerdings darüber. Knapp zwei von 100.000 Menschen liegen mit einer Infektion im Krankenhaus.

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          Die Sieben-Tage-Inzidenz des Coronavirus liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 81,9. Das geht aus Angaben des Instituts von diesem Montagmorgen hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 80,2 gelegen, vor einer Woche bei 84,3. Allerdings wies das RKI-Dashboard am Sonntag für Baden-Württemberg nur einen neu hinzugekommenen Fall aus. In den Tagen zuvor waren es jeweils deutlich über 1000.

          Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 5511 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 4749 Ansteckungen gelegen.

          Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden zwölf Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Todesfälle gewesen. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg damit auf 92.618.

          Hospitalisierung-Inzidenz knapp unter 2

          Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,95 an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

          Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.083.151 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.831.800 an.

          Unterdessen hofft der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, dass die Corona-Pandemie im Frühjahr weitgehend überstanden sein wird. „Der Herbst wird noch einmal schwierig werden“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Wir werden noch einmal steigende Fallzahlen haben. Im Winter könnte es dann aber besser werden, wenn die Zahl der Ungeimpften abgenommen hat.“ Er rechne damit, dass insbesondere nach der Bundestagswahl zunehmend die 2G-Regel eingeführt werde, wonach nur Geimpfte und Genesene zugelassen sind. „Das wird viele dazu bewegen, sich impfen zu lassen.“ Im Frühjahr könne die Pandemie dann weitgehend überstanden sein - „wenn es keine neuen Mutationen gibt“.

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