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Rückruf von Medikamenten : Bundesinstitut für Arzneimittel warnt Blutdruckpatienten

Blutdruckpatienten, die die betroffenen Medikamente nehmen, sollen ihren Arzt aufsuchen (Symbolbild) Bild: dpa

Einige Präparate für Blutdruckpatienten sind womöglich verunreinigt und von einem Rückruf betroffen, warnt das Bundesinstitut für Arzneimittel. Einfach absetzen sollen die Patienten ihr Medikament aber nicht.

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          Blutdruckpatienten, die ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Valsartan einnehmen, sollten prüfen, ob ihr Präparat womöglich von einem Rückruf betroffen ist und ihren Arzt aufsuchen. Dazu rät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Eine Liste der 17 Hersteller und der von ihnen vertriebenen Präparate findet sich im Internet auf den Seiten der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft und jener der Apotheker.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Grund für die Warnung sind Verunreinigungen in Präparaten von Generikaherstellern, die auf einen chinesischen Grundstofflieferanten zurückgehen. Der Weltgesundheitsorganisation gelte die Verunreinigung als „wahrscheinlich krebserregend“. Da andere valsartanhaltige Arzneien auf dem Markt seien, die nachweislich nicht verunreinigt seien, könnten die Patienten darauf umgestellt werden.

          Die Behörde warnt aber davor, die Einnahme ohne ärztliche Rücksprache zu beenden. Das Risiko eines Absetzens sei vielfach höher als das mögliche Risiko einer Verunreinigung. Ein akutes Patientenrisiko bestehe nicht. In den vergangenen Tagen waren betroffene Präparate in ganz Deutschland aus den Apotheken zurückgeholt worden.

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