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Fipronil : Schon 45 Länder von Eier-Skandal betroffen

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Immer mehr Ländern finden das Insektengift Fipronil in Eiern und Eierprodukten. Bild: dpa

Der Skandal um mit Insektengift verunreinigte Eier weitet sich aus: In immer mehr Ländern wird Fipronil in Eiern oder Eierprodukten nachgewiesen. Nun will sich die EU dem Thema widmen.

          Von dem Skandal um mit Fipronil belastete Eier sind mittlerweile 45 Länder betroffen, darunter fast alle EU-Staaten. Wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte, wurden belastete Eier und Ei-Produkte in 26 EU-Mitgliedstaaten entdeckt. Nur Litauen und Kroatien sind demnach bisher nicht betroffen. In Europa gab es auch Fipronil-Funde in der Schweiz, Norwegen und Liechtenstein. Hinzu kommen 16 weitere Staaten in Asien, Afrika, Nahost sowie Kanada.

          Der Fipronil-Skandal wird an diesem Dienstag erstmals Thema bei einem EU-Ministertreffen sein. Der für Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis soll bei Gesprächen der EU-Agrarminister in der estnischen Hauptstadt Tallinn über die aktuelle Lage und die jüngsten Entwicklungen informieren.

          Nach den bisherigen Ermittlungen gelangte das Insektengift in die Eier, weil es unerlaubterweise zur Reinigung von Ställen eingesetzt wurde. Seit dem Bekanntwerden des Skandals wurden bereits riesige Mengen an Eiern vernichtet - obwohl Experten angesichts der meist sehr geringen Fipronil-Rückstände nicht von einer akuten gesundheitlichen Gefährdung der Verbraucher ausgehen.

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