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Nach E-Zigarettenkonsum : Belgische Behörden melden ersten Todesfall

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Tod durch E-Zigarette: 39 Menschen sind in den Vereinigten Staaten bereits an Lungenerkrankungen gestorben. Bild: AP

In den vergangenen Wochen hatten Todesfälle in den Vereinigten Staaten Schlagzeilen gemacht und auch die Verbraucher in Deutschland zunehmend verunsichert: Nun ist ein Mann in Belgien nach dem Konsum einer E-Zigarette gestorben.

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          In Belgien ist der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigaretten aufgetreten. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, starb ein 18-jähriger Mann an den Folgen eines Atemstillstands, der auf die Inhalation schädlicher Substanzen in einer E-Zigarette zurückgeführt wird. Es gebe „keine andere Erklärung für eine so schwere Lungenentzündung bei dem Patienten“, sagte Gesundheitsministerin Maggie De Block bei einer Parlamentsbefragung.

          Elektrische Zigaretten, bei denen nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft wird, gewannen in den vergangenen Jahren weltweit enorm an Beliebtheit. Zuletzt stand ihr Konsum jedoch vermehrt in der Kritik. In den Vereinigten Staaten wurden inzwischen 39 Todesfälle und mehr als 2000 Fälle von schweren Lungenerkrankungen mit dem Rauchen von E-Zigaretten in Verbindung gebracht. In den meisten Fällen hatten die Erkrankten Produkte konsumiert, die den Cannabis-Wirkstoff THC enthielten.

          Für die 39 Todesfälle und mehr als 2000 Lungenerkrankungen durch E-Zigaretten machte eine amerikanische Gesundheitsbehörde als wahrscheinliche Ursache ein aus Vitamin E  gewonnenes Öl verantwortlich. Die Chemikalie sei bei 29 erkrankten Patienten, deren Lungenflüssigkeit untersucht wurde, in allen Fällen nachgewiesen worden, hatte die Gesundheitsbehörde CDC am vergangenen Freitag mitgeteilt.

          Vitamin E kommt natürlicherweise in verschiedenen Nahrungsmitteln wie Ölen oder Nüssen vor. Wegen seiner molekularen Struktur kann der Stoff beim Einatmen gefährlich werden. In Deutschland darf das sogenannte Tocopherylacetat – wie auch andere Vitamine und THC – den Liquids von E-Zigaretten nicht zugefügt werden. THC (Tetrahydrocannabinol) steckt in Cannabis und ist hauptsächlich für die berauschende Wirkung verantwortlich.

          Die Zahl der Konsumenten von E-Zigaretten stieg nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von sieben Millionen im Jahr 2011 auf 41 Millionen im Jahr 2018. Der Griff zur E-Zigarette ist für viele Raucher attraktiv, weil sie mit dem Verdampfungs-Verfahren einer Krebs-Gefährdung durch das traditionelle Rauchen entgehen wollen. Nach den Todesfälle in den Vereinigten Staaten waren die Umsätze der Branche in Deutschland zuletzt eingebrochen.

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