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Beipackzettel von Medikamenten : Warum Packungsbeilagen so kompliziert sind

  • -Aktualisiert am

Alles zu lesen, das kann bei Beipackzetteln bis zu einer halben Stunde dauern. Bild: plainpicture/Stock4B/Stefanie Su

Beipackzettel von Medikamenten schrecken Patienten häufiger ab, als dass sie ihnen helfen. Warum sich an der Aufmachung trotzdem nichts ändert und was das mit der deutschen Angstkultur tun hat.

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          Ibuprofen bekommt man in der Apotheke rezeptfrei. Einfach so. Zweihundert Milligramm, keine hohe Dosis. Bis hierher also keine große Sache, an das Medikament zu gelangen. Die Packungsbeilage lässt sich dann aber öfter auseinanderfalten als vermutet. Es wird kompliziert. Ein Zettel, doppelt so lang wie ein DIN-A4-Blatt, beidseitig und klein bedruckt. Es kommt die Frage auf: Muss man das wirklich alles vor der Einnahme lesen?

          Einer der ersten Sätze heißt immerhin: Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch. Das dauert ungefähr zwanzig bis dreißig Minuten. Spezialfälle, Wechselwirkungen, die Nebenwirkungen sind kaum zählbar – über sechzig sicher. Besonders fallen allergische Reaktionen auf und Blutungen im Darm, die „tödlich verlaufen können“.

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