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Psychosoziale Beratung : Sich Corona von der Seele reden

Nicht alle Schüler sind gut durch den Lockdown gekommen: Das Projekt an der Anna-Schmidt-Schule möchte besonders Spätfolgen vermeiden. Bild: Ricardo Wiesinger

Die Isolation in der Corona-Pandemie hat negative Folgen für die Psyche von Heranwachsenden. An der Frankfurter Anna-Schmidt-Schule können sich Jugendliche jungen Beratern anvertrauen.

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          Die Fragebögen sind noch nicht vollständig ausgewertet, aber die Schulpsychologin hat darin deutliche Hinweise gefunden. Die Antworten der Jugendlichen bestätigen Birgitta Broekman darin, dass die junge Verstärkung, die sie für eine Weile an der Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt erhält, genug zu tun bekommt: Studentinnen und Studenten der Pädagogik und der Psychologie bieten an der Privatschule seit Kurzem Gespräche für Kinder und Jugendliche an, denen die Corona-Zeit auf der Seele lastet. Immer für 90 Minuten, immer für Gruppen von fünf bis acht Teilnehmern, an beiden Standorten der Privatschule im Westend und in Nieder-Erlenbach, von der fünften Klasse an – und freiwillig.

          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Vergangene Woche hat das Projekt der Anna-von-Gierke-Stiftung begonnen. Nur zwei Jugendliche wollten da mit der Studentin reden, aber an diesem Donnerstag geht es weiter. Nun wollten schon ein paar mehr kommen, sagt Melanie Kühlborn-Ebach aus dem Stiftungsvorstand. In ihrer Tasche stecken am Mittwoch Plakate, die sie in der Schulmensa am Gärtnerweg aufhängen will. „Anna & Friends“ steht darauf und: „Das Nach-Corona-Projekt für Kinder und Jugendliche“.

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