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Interview mit Psychiater : „Je länger Sie trinken, umso weniger wirkt der Alkohol“

Was passiert beim Konsum? „Das Dopaminsystem im Gehirn springt an.“ Bild: Imago

Wann wird man vom Genießer zum Süchtigen – und wie lässt sich das vermeiden? An der Berliner Charité wollen Psychiater die Schwelle zur Abhängigkeit untersuchen. Ein Interview mit Psychiatrie-Direktor Andreas Heinz.

          6 Min.

          Herr Professor Heinz, was halten Sie von der selbst auferlegten Regel, „nur“ jeden dritten Tag Alkohol zu trinken?

          Sebastian Eder

          Redakteur im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Grundsätzlich ist jeder kontrollierte Umgang mit Alkohol sinnvoll. Ob das jetzt alle drei Tage sein muss, oder nur ein Glas am Abend, oder nur nach 18 Uhr – das ist individuell variabel. Aber es ist gut, wenn man im Blick hat, wie viel man konsumiert. Auch kleine Mengen können schädlich sein. Wenn man sich die Regeln allerdings auferlegt, weil man merkt, dass der Konsum immer wieder aus dem Ruder läuft, sollte man sich damit genauer beschäftigen.

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