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Gefährliches Engagement : Über 200 Umweltschützer weltweit getötet

  • Aktualisiert am

Frauen aus Yulchen Frontera, die als Mitglieder der Organisation „Friedliche Widerstandsbewegung von Ixquisis“ gegen ein Projekt zum Bau einer Wasserkraftanlage kämpfen. Bild: dpa

Mindestens 212 Umweltaktivisten sind im vergangenen Jahr in Verbindung mit ihrer Arbeit getötet worden. Über zwei Drittel aller Fälle wurden in Lateinamerika verzeichnet.

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          Immer mehr Umweltschützer bezahlen ihren Einsatz für die Natur, sauberes Wasser und die Landrechte indigener Gruppen mit dem Leben. Im vergangenen Jahr seien weltweit 212 Umweltaktivisten getötet worden, teilte die Nichtregierungsorganisation Global Witness mit. Über zwei Drittel aller Fälle wurden demnach in Lateinamerika registriert. Die Organisation geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl der getöteten Umweltschützer noch deutlich höher liegt.

          Hinter den Gewalttaten stecken meist Unternehmen, Bauern und teilweise auch staatliche Akteure sowie kriminelle Banden, paramilitärische Gruppen und Rebellen. „Landwirtschaft, Öl, Gas und Bergbau sorgen für die Gewalt gegen Umweltschützer – das sind genau die Industrien, die durch Abholzung und Emissionen auch den Klimawandel befeuern“, sagte Rachel Cox von Global Witness.

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