https://www.faz.net/-gum-9rj6q

Gefährliche Kartuschen : Ermittlungen gegen Hersteller von E-Zigaretten

  • -Aktualisiert am

Die E-Zigarette des amerikanischen Herstellers Juul. Bild: AFP

Der E-Zigarettenhersteller Juul steht nach den steigenden Zahlen von Lungenbeschwerden nach Kartuschenkonsum in der Kritik. Nun sollen in Amerika auch strafrechtliche Ermittlungen begonnen haben.

          1 Min.

          Die amerikanische Bundesstaatsanwaltschaft in Kalifornien hat laut „Wall Street Journal“ strafrechtliche Ermittlungen gegen Juul Labs Inc., den Marktführer für E-Zigaretten, aufgenommen. Den Inhalt der Untersuchungen ließ die Zeitung offen.

          In den vergangenen Monaten waren in den Vereinigten Staaten mehr als 500 Lungenerkrankungen gemeldet worden, die in Verbindung mit elektrischen Zigaretten stehen sollen. Bislang zählten die amerikanischen Gesundheitsbehörden mindestens acht Todesfälle. Nach den bisherigen Ermittlungen der Behörde für Lebensmittel und Medikamente hatten die meisten Patienten cannabishaltige Kartuschen konsumiert, bevor sie sich mit Atemschwierigkeiten, Übelkeit und Lungenbeschwerden in Behandlung begaben. Ob Inhaltsstoffe wie Vitamin-E-Acetat oder Öle zu den Erkrankungen führten, blieb ungeklärt.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. + F.A.S. – Adventsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Türgriffe am Landgericht Bonn, wo schon über die Cum-Ex-Affäre verhandelt wird.

          Steuerskandal : Cum-Ex-Banker gehören nicht in Haft

          Im Steuerrecht zählt der gesunde Menschenverstand nicht viel. Die Cum-Ex-Banker konnten nicht wissen, dass ihr Verhalten verboten war. Der Staat darf sie nicht bestrafen.
          Abschied vom Kollegen: Feuerwehrleute am Samstag vor Beginn der Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Ägidius in Neusäß

          Gewalttat in Augsburg : Mal wieder junge Männer

          Nach dem Tod eines Feuerwehrmannes auf dem Königsplatz in Augsburg stellen sich viele Fragen: Sind junge Migranten heute gewaltbereiter als früher? Und woran starb das Opfer?