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Führerschein : Begleitetes Fahren erhöht Sicherheit auf Straßen

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Begleitetes Fahren: Der Führerschein mit 17 senkt das Unfallrisiko Bild: picture-alliance / dpa/dpaweb

Der Führerschein mit 17 hat die Zahl der Verkehrsunfälle von Fahranfängern um fast die Hälfte gesenkt. Das niedersächsische Modellprojekt hat sich bewährt und soll vielleicht bald in ganz Deutschland praktiziert werden.

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          Der Führerschein mit 17 hat die Zahl der Verkehrsunfälle von Fahranfängern deutlich gesenkt. Das ist das Ergebnis einer Studie in Niedersachsen, die der niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) am Montag in Berlin vorstellte.

          In dem Bundesland können seit April vergangenen Jahres Jugendliche schon mit 17 Jahren ihren Führerschein machen und anschließend in Begleitung eines Erziehungsberechtigten mit dem Auto fahren. Die Teilnehmer am Modellprojekt hätten 40 Prozent weniger Unfälle verursacht als Fahranfänger ohne Begleitperson, sagte Hirche.

          Risiko in den ersten Monaten am höchsten

          „Wer begleitet fährt, fährt auch anschließend sicherer.“ Jährlich gibt es nach den Worten des niedersächsischen Wirtschaftsministers rund 22.000 Tote und Schwerverletzte im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Die Zahlen zeigten, daß das Unfallrisiko in den ersten Monaten nach Erwerb der Fahrerlaubnis am höchsten sei, sagte der Leiter des Instituts für Lehr- und Lernpsychologie an der Universität Duisburg-Essen, Detlev Leutner.

          Die Bundesregierung hatte im August dieses Jahres einen rechtlichen Rahmen für das „Begleitete Fahren“ geschaffen. Aktuell wird es in sieben der sechzehn Bundesländer angeboten. Europäische Länder wie Frankreich und Österreich machten damit seit einigen Jahren positive Erfahrungen, heißt es in zahlreichen Studien.

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