https://www.faz.net/-gum-701ym

Frau zu Geldstrafe verurteilt : Mit der Trillerpfeife gegen Werbeanrufe

  • Aktualisiert am

Vorsicht, Körperverletzung Bild: Rüchel, Dieter

Eine Frau aus der Pfalz ist wegen Körperverletzung verurteilt worden, nachdem sie unerwünschte Callcenter-Anrufe mit einer Trillerpfeife abwehrte.

          1 Min.

          Weil sie aus Wut über unerwünschte Werbeanrufe kräftig mit einer Trillerpfeife in den Telefonhörer gepfiffen hat, ist eine 61 Jahre alte Pfälzerin zu einer Geldstrafe wegen Körperverletzung verurteilt worden. Die Frau aus Pirmasens muss insgesamt 800 Euro bezahlen, weil die Callcenter-Mitarbeiterin am anderen Ende der Leitung bis heute unter den Folgen des Pfiffs vom August 2011 leidet. Sie erlitt ein akutes Lärmtrauma und hat nun Ohrgeräusche, wie das Amtsgericht Pirmasens am Dienstag mitteilte.

          Der 61 Jahre alten Frau wurde deshalb per Strafbefehl die Geldstrafe auferlegt. Dagegen legte sie zwar zunächst Widerspruch ein, so dass für Dienstag eine mündliche Verhandlung angesetzt wurde. Kurz vor Prozessbeginn nahm sie die Strafe dann aber doch an. Laut einem Gerichtssprecher ist die 61 Jahre alte Frau nun vorbestraft.

          Weitere Themen

          Geht ein Zug nach Nirgendwo

          FAZ Plus Artikel: Bahnprojekt Kenia : Geht ein Zug nach Nirgendwo

          Eine Zugverbindung der kenianischen Hafenstadt Mombasa bis in Ugandas Hauptstadt Kampala: Das war der Plan von Kenias Regierungschef Kenyatta. Doch das Projekt droht spektakulär zu scheitern. Profitieren könnte China.

          Topmeldungen

          Der amerikanische EU-Botschafter Gordon Sondland vor einer Anhörung im Kongress

          Trumps Präsidentschaft : Erst Spender, dann Botschafter

          Ein Drittel aller von Donald Trump nominierten Botschafter scheint sich vor allem durch eines auszuzeichnen: großzügige Spenden an die Republikaner. Allerdings hat auch sein Vorgänger Barack Obama schon gerne Großspender in den diplomatischen Dienst berufen.
          Mal wieder Münchner Mitarbeiter des Abends: Robert Lewandowski

          3:2 in Piräus : Bayern retten sich ins Ziel

          Die Bayern geraten bei Olympiakos Piräus früh in Rückstand und unter Druck – aber auf Torjäger Lewandowski ist Verlass. Für die Münchner Abwehr gilt das beim 3:2-Sieg schon wieder nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.