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Stadt Brest : Zwei Menschen in Frankreich vor Moschee angeschossen

  • Aktualisiert am

Archivbild von der Moschee in Brest aus dem Jahr 2016 Bild: AFP

Im Westen Frankreichs sind zwei Menschen durch Schüsse verletzt worden. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei gab nun bekannt, dass sich der mutmaßliche Schütze selbst erschossen habe.

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          Vor einer Moschee in der Bretagne sind zwei Menschen angeschossen worden. Der mutmaßliche Schütze, der im französischen Brest zwei Menschen vor einer Moschee angeschossen haben soll, ist tot. Er habe sich selbst getötet, sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend.

          Die Polizei konnte zunächst keine Angaben dazu machen, wie schwer die Verletzungen der beiden Opfer waren. Wie „Le Parisien“ berichtet, seien die zwei Verletzten bei Bewusstsein gewesen, als die Feuerwehr den Tatort erreichte. Demnach seien die Personen vor allem an den Beinen getroffen worden.

          Der Schütze habe das Feuer eröffnet, als die Besucher des Gottesdienstes das Gebäude verließen, sagte Staatsanwalt Jean-Philippe Recappe. Die Hintergründe der Tat seien unbekannt. Derzeit werde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den Schüssen und dem Tatort in Brest gebe, hieß es. Dies sei noch nicht klar. Medienberichten zufolge soll es sich bei einem der Angeschossenen um einen Imam handeln.

          Einsatzkräfte seien mobilisiert, um den Schützen festzunehmen, erklärte Frankreichs Innenminister Christophe Castaner auf Twitter. Die Tat soll sich Medienberichten zufolge kurz nach 16 Uhr ereignet haben. Der Schütze soll mit dem Auto zur Moschee gefahren sein und sich dort mit einem Mann unterhalten haben. Schließlich fielen Schüsse, der Täter floh demnach mit dem Auto.

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