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Was war beliebt? : „Nacht der Museen“ lockt Zehntausende an

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Besucher vor Gemälden des Städel Museums während der „Nacht der Museen“ in Frankfurt. Bild: Bäuml, Lucas

Von Knetanimationen über experimentelle Fotografie und peruanische Klänge an der neuen Pinguin-Anlage im Zoo: 35.000 Besucher haben am Samstag die Nacht zum Tag gemacht und tauchten ein in über 40 Museen und Galerien.

          Die „Nacht der Museen“ hat wieder zahlreiche kunstbegeisterte Besucher nach Frankfurt, Eschborn und Offenbach gelockt. Etwa 35.000 Menschen tauchten am Samstag bis spät in die Nacht ein in ein vielfältiges Angebot von Museen, Bühnen und anderen Kulturinstitutionen. Dies teilte das Kulturamt der Stadt am Sonntag mit.

          Zur „Nacht der Museen“ haben über 40 Frankfurter und Offenbacher Museen von 19 bis 2 Uhr ihre Türen geöffnet. Erstmals konnten in diesem Jahr auch die Neue Frankfurter Altstadt besucht werden, in der nun das Stoltze- und das Struwwelpeter-Museum beheimatet sind und sich die Kaiserpfalz franconofurd präsentiert.

          Ausstellungseröffnung „Beauty“

          Besonders beliebt seien die Dauer- und Sonderausstellungen der großen Ausstellungshäuser rund um den Römer und am südlichen Mainufer gewesen, hieß es. So zog die Eröffnung der Ausstellung „Beauty“ von Sagmeister & Walsh zahlreiche Besucher in das Museum für Angewandte Kunst. Im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum (DFF), in dem sich Besucher auf eine Reise in die 70-jährige Geschichte des Ausstellungshauses machen konnten, sei der Andrang ebenfalls groß gewesen.

          Auch abseits des Museumsufers wurde gefeiert und die akustische Kunst kam ebenfalls nicht zu kurz. Während Polka-Sounds im Offenbacher Haus der Stadtgeschichte ertönten, entführte das Ledermuseum in die Goldenen 1920er Jahre. Und im Museum Judengasse traf Jazz auf Klezmer. Frankfurter Club Off.Yard stellten junge Künstler ein experimentelles Programm vor, danach tanzten Besucher auf der anschließenden Party bis in die frühen Morgenstunden zu elektronischer Musik.

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