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Vor Kreta : Frachter mit 410 Tonnen Sprengstoff gestoppt

  • Aktualisiert am

Vor Kreta: Ein Frachtschiff wurde mit 410 Tonnen Sprengstoff an Bord beschlagnahmt (Symbolbild). Bild: AFP

Die griechische Küstenwache hat einen Frachter gestoppt. Das Schiff mit den über 400 Tonnen Sprengstoff war auf dem Weg in ein nordafrikanisches Land.

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          Die griechische Küstenwache hat einen Frachter gestoppt, der 29 Container mit mehreren Tonnen Sprengstoff an Bord hatte. Wie ein Sprecher der Küstenwache am Mittwoch weiter sagte, sei der Frachter „Andromeda“ eine „fahrende Bombe“ und Gefahr für Menschen und Umwelt gewesen. Das Schiff sei bereits am 6. Januar gestoppt und zum Einlaufen in den Hafen von Iraklion auf Kreta gezwungen worden.

          Nach viertägigen gründlichen Kontrollen wurden rund 410 Tonnen Sprengstoff sichergestellt, hieß es. Die Küstenwache teilte am Mittwoch mit, dass in den 29 Containern unter anderem Ammoniumnitrat und Zünder gefunden wurden. Das Schiff fährt unter der Fahne Tansanias, es gehöre aber einer griechischen Reederei, hieß es.

          Der Kapitän der „Andromeda“ gab an, nach Dschibuti unterwegs gewesen zu sein. Später stellte sich jedoch heraus, dass der libysche Hafen Misrata das Ziel  war. Lieferungen von Waffen oder Munition nach Libyen hat die EU wegen des Bürgerkrieges in diesem nordafrikanischen Land verboten. Den Sprengstoff soll das Schiff im türkischen Mersin geladen haben. Die acht Besatzungsmitglieder werden am Donnerstag der Staatsanwaltschaft vorgeführt, teilte die Küstenwache mit.

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