https://www.faz.net/-gum-ae61m

Foto mit Pflaster : Greta Thunberg erhält erste Corona-Impfung

  • Aktualisiert am

Erste Impfung erhalten: Klimaaktivistin Greta Thunberg Bild: AP

Am Dienstag teilte die Klimaaktivistin Greta Thunberg auf Twitter und Instagram ein Foto ihrer ersten Corona-Impfung. In dem Post appellierte die 18-Jährige, die Impfangebote anzunehmen.

          1 Min.

          Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat ihre erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Sie sei äußerst dankbar und fühle sich privilegiert, in einem Teil der Erde leben zu dürfen, in dem sie bereits geimpft werden könne, schrieb die junge Schwedin dazu am Dienstag auf Twitter und Instagram. Dazu stellte sie ein Foto von sich mit Pflaster auf dem linken Oberarm und Mund-Nasen-Schutz mit Fuchs-Aufdruck.

          Gleichzeitig kritisierte die 18-Jährige, dass die Verteilung von Corona-Impfstoffen in der Welt extrem ungleich sei. Nach Angaben der New York Times seien 84 Prozent der bisherigen Impfdosen in Staaten mit hohen und oberen mittleren Einkommen verabreicht worden, aber nur 0,3 Prozent in Ländern mit niedrigem Einkommen, schrieb sie. Dabei sei niemand sicher, ehe alle sicher seien. „Aber wenn dir ein Impfstoff angeboten wird, dann zögere nicht. Es rettet Leben.“

          Thunbergs Heimatland Schweden ist beim Impfen in etwa so weit vorangekommen wie Deutschland. Bislang haben rund 77 Prozent aller volljährigen Schwedinnen und Schweden mindestens eine Impfdosis erhalten, knapp die Hälfte der Erwachsenen auch schon ihre zweite.

          Weitere Themen

          Nawalnyj bekommt renommierten Sacharow-Preis Video-Seite öffnen

          Besondere Ehrung : Nawalnyj bekommt renommierten Sacharow-Preis

          Kreml-Kritiker Alexej Nawalnyj wird mit dem renommierten Sacharow-Preis ausgezeichnet. Das EU-Parlament würdigt damit den Einsatz des russischen Oppositionellen für die Freiheitsrechte in seinem Land.

          Topmeldungen

          NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel

          Verteidigungsplanung der NATO : Die Kunst flexibler Abschreckung

          Die NATO richtet ihre Verteidigung auf hybride Kriegsführung aus. Nun wird ermittelt, was die Mitglieder dafür können müssen. Das ist auch für die nächste Bundesregierung von Bedeutung.
          IWF-Chefökonomin Gita Gopinath

          Führungswechsel : Chefvolkswirtin verlässt den IWF

          Gita Gopinath geht zurück an die Harvard-Universität. Ihr Rücktritt erfolgt in einer Zeit, in der die Chefin des Währungsfonds in der Kritik steht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.