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Nach Roe v. Wade : Föten in US-Bundesstaat Georgia von der Steuer absetzbar

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Eine Protestierende im Bundesstaat Georgia, USA. Bild: EPA

Das Finanzministerium des Bundesstaates gab bekannt, dass „jedes ungeborene Kind mit einem nachweisbaren Herzschlag“ bei der Steuererklärung geltend gemacht werden könne.

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          In der rechtlichen Auseinandersetzung über Persönlichkeitsrechte für Föten schafft Georgia als erster US-Bundesstaat Fakten. Demnach haben werdende Eltern Anspruch auf eine Steuerbefreiung in Höhe von 3.000 Dollar ab der sechsten Schwangerschaftswoche.

          Das Finanzministerium des Bundesstaates gab bekannt, dass „jedes ungeborene Kind mit einem nachweisbaren Herzschlag“ bei der Steuererklärung geltend gemacht werden könne.

          Die Regelung folgt auf ein wegweisendes Abtreibungsurteil des obersten US-Gerichts vom Juni. Ein Berufungsgericht gab nun grünes Licht für das neue Gesetz in Georgia. Der republikanische Gouverneur Brian Kemp hatte es bereits 2019 unterzeichnet.

          Darin werden Föten Persönlichkeitsrechte zuerkannt. Ein Bundesrichter hatte das Gesetz zunächst für ungültig erklärt. Der Ansatz, einen Fötus rechtlich als Person anzuerkennen, könnte laut Beobachtern anderen konservativ regierten Staaten in den USA als Vorbild dienen.

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