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Flugzeuge : Abschiedsflug der Air Force One

  • Aktualisiert am

Die Air Force One Bild: AP

Sechs Präsidenten und 444 Flüge brachte die Boing 707 mit dem Namen Air Force One hinter sich. Der siebte Präsident wechselt das Modell und fliegt ab Samstag 747.

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          Die Farben wählte der amerikanische Präsident Kennedy ausgewählt: Blau, Silber und Weiß sollten die nationale Identität signalisieren. Der Schriftzug „United States of America“ am Rumpf und eine amerikanische Flagge auf der Seitenflosse kamen dazu. Die Boeing 707, die nach dem Funkruf, der signalisierte, dass der Präsident an Bord war, den Namen Air Force One trug, war komplett auf präsidiale Bedürfnisse eingerichtet.

          Am Samstag fliegt die Maschine, die mit Richard Nixon, Gerald Ford, Jimmy Carter, Ronald Reagan, Bill Clinton und den beiden George Bushs sieben amerikanische Präsidenten transportiert hat, ihren 444. Flug, den letzten. Danach soll sie in einer Ausstellung über Präsidentenreisen gezeigt werden.

          Präsidial unterwegs

          Besonders Ronald Reagan nutzte die Air Force One häufig. George W. Bush erklärte zum Abschied der Boeing 707, sie werde die Amerikaner an Reagans Leistungen für den Frieden und die internationale Sicherheit erinnern.

          Die 46 Meter lange Maschine mit 44 Metern Spannweite wurde 1962 eingeführt. Sie war es auch, die den Namen Air Force One etablierte, auch wenn die amerikanischen Präsidenten schon seit 1943 Boeing fliegen. Nachfolgerin der Boeing 707 wird eine Maschine der Serie 747 die Air Force One - mit 371 Quadratmetern Platz für 70 Passagiere und 23 Flugbegleiter. In ihr sind mehr als 380 Kilometer Kabel verlegt.

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