https://www.faz.net/-gum-95oyb

Erste Flüge sind bereits nach Düsseldorf und Dortmund umgeleitet worden. Bild: dpa

Keine Landungen : Loch in Rollbahn legt Flugverkehr in Köln lahm

  • Aktualisiert am

Am Dienstagvormittag konnten am Kölner Airport keine Flugzeuge landen. Auch Starts waren nur vereinzelt möglich. Ein Loch in der Asphaltdecke musste repariert werden.

          1 Min.

          Ein Loch in der Rollbahn hat zu vielen Verspätungen und einem zeitweisen Landeverbot am Flughafen Köln/Bonn geführt. Starts waren nach Angaben des Airports am Dienstagvormittag nur bedingt möglich, zehn Flüge mussten umgeleitet werden. Zudem seien zwei Ankünfte gestrichen worden. „Der Flughafen bedauert die Unannehmlichkeiten für Kunden und Passagiere und bittet um Verständnis“, hieß es in einer Mitteilung.

          Das fußgroße Loch war demnach gegen 10 Uhr von einem Piloten auf der großen Start- und Landebahn entdeckt worden und musste sofort ausgebessert werden. Bis etwa 13 Uhr waren daher keine Landungen möglich. Ankommende Flüge wurden den Angaben zufolge etwa nach Düsseldorf und Dortmund umgeleitet. Einige Flieger konnten noch abheben, weil nur ein Teil der Rollbahn für die Reparaturarbeiten gesperrt werden musste. Es kam allerdings zu zahlreichen Verspätungen, auch bei den Abflügen.

          Die Panne kam für den Flughafen zu einer ungünstigen Zeit. Da die sogenannte Querwindbahn saniert werde, stehe nur die große Start- und Landebahn zur Verfügung. Auf dieser wurde aber das Loch entdeckt.

          Der Schaden in Köln hatte auch Auswirkungen auf andere Flughäfen – etwa auf München. Eine Lufthansa-Maschine, die planmäßig um 14 Uhr in München hätten landen sollen, wurde storniert.

          Weitere Themen

          Mit Corona-Regeln ins neue Schuljahr Video-Seite öffnen

          Start in Berlin : Mit Corona-Regeln ins neue Schuljahr

          In Berlin hat der Unterricht für mehr als 300.000 Schüler wieder begonnen, mit Hygiene-Auflagen, um eine neue Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. So müssen alle Schüler auf den Gängen und Treppen einen Mundschutz tragen, die Klassenzimmer sollen regelmäßig gelüftet werden.

          „Ich bin Satiriker, kein Aktivist“

          Rede bei Corona-Demo : „Ich bin Satiriker, kein Aktivist“

          Leben wir in einer „Corona-Diktatur“? Der Kabarettist Florian Schroeder hat die Teilnehmer einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen provokant mit seinen Ansichten dazu konfrontiert. Im Interview spricht er über seinen Auftritt in Stuttgart.

          Topmeldungen

          Die Polizei geht am Montag in Beirut gegen Demonstranten vor, die gegen die Regierung protestieren.

          Proteste gegen Regierung : Libanons skrupelloses Machtkartell

          Seit vielen Jahren plündert eine korrupte politische Klasse ungestört den Libanon aus. Auch der Rücktritt der derzeitigen Regierung wird daran nichts ändern. Selbst Todfeinde verbünden sich für den Machterhalt.

          Kabarettistin Lisa Eckhart : Bedrohung von innen

          Die Kabarettistin Lisa Eckhart wurde vom Hamburger Harbour Front Literaturfestival aus Furcht vor gewalttätiger Störung ausgeladen. Dann sollte sie doch teilnehmen. Dafür ist es nun zu spät.
          Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lauenau zapfen Löschwasser aus dem Tank eines ihrer Einsatzfahrzeuge.

          Wassernotstand : Muss der Pool leer bleiben?

          In einigen Gemeinden ist der Wassernotstand ausgebrochen. Gärten können nicht gewässert werden, ein Freibad musste schließen. Droht das im ganzen Land?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.