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Unkontrollierte Passagiere : Münchner Flughafen kurzzeitig lahmgelegt

  • Aktualisiert am

Blick ins Terminal 2 des Flughafens - im Juli 2018 Bild: dpa

Am Flughafen München war die Abfertigung von Terminal 2 gestoppt worden. Mehrere Reisende waren unkontrolliert in den Sicherheitsbereich eingedrungen – die Sperrung ist mittlerweile wieder aufgehoben.

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          Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate ist am Flughafen München die Abfertigung im Terminal 2 und des dazugehörigen Satelliten-Terminals gestoppt worden. Wie die Bundespolizei bei Twitter mitteilte, waren am Mittwoch vermutlich mehrere Reisende unkontrolliert in den Sicherheitsbereich des zweitgrößten Airports Deutschlands eingedrungen. Mittlerweile ist die Sperrung wieder aufgehoben.

          Am ersten Sommerferien-Wochenende Ende Juli hatte die Bundespolizei das Terminal 2 und das sogenannte Satelliten-Terminal geräumt, weil eine 40 Jahre alte Frau unkontrolliert durch eine Sicherheitsschleuse gelangt war. 330 Flüge wurden abgesagt, insgesamt 31 121 Passagiere waren das ganze Wochenende über betroffen. Der Schaden des Vorfalls geht in die Millionen. Allein der Flughafen rechnete nach ersten Schätzungen mit Kosten im unteren einstelligen Millionenbereich. Drei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wurden von den Kontrollaufgaben entbunden.

          Nach Angaben der Regierung von Oberbayern war bei der 40-Jährigen während einer ersten Kontrolle eine nicht zulässige Flüssigkeit in einem Kosmetikkoffer beanstandet worden. Die Frau habe diesen nachträglich als Reisegepäck aufgegeben. Danach passierte sie abermals die Schleuse – ohne jedoch nochmals kontrolliert zu werden.

          Die zuständige Kraft der staatseigenen Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München (SGM) war in diesem Moment durch ein Gespräch mit Kollegen an der Kontrollstelle 11/12 abgelenkt. Eine andere Sicherheitskraft habe den Fauxpas bemerkt und Kollegen gebeten, die Reisende zurückzuholen. Diese war aber nicht mehr auffindbar.

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