https://www.faz.net/-gum-wfu6

Flug zur ISS : Shuttle bei Start möglicherweise beschädigt

  • Aktualisiert am

Die „Endeavour” verschwindet nach dem Start in einer Wolkenschicht Bild: AP

Sorgen bei der Nasa: Es gibt Hinweise, dass die „Endeavour“ beim jüngsten Start durch abgebrochene Teile der Tank-Isolierung beschädigt worden sein könnte. Ein ähnlicher Vorfall hatte vor Jahren die „Columbia“-Katastrophe ausgelöst.

          1 Min.

          An ihrem ersten Tag im All haben die Astronauten der „Endeavour“ die Raumfähre der Nasa auf mögliche Schäden hin untersucht. Die Astronauten benutzten am Dienstag einen Laser, um die Tragflächen und die Nase des Shuttles zu überprüfen. Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa wertet außerdem die zahlreichen Bilder aus, die beim Start gemacht wurden.

          Damit soll überprüft werden, ob abgebrochene Teile der Isolierung des Tanks die Raumfähre beschädigt haben. Ein solcher Vorfall hatte 2003 zum Absturz der Raumfähre „Columbia“ geführt. Dabei kamen alle sieben Astronauten ums Leben.

          „Nase“ der Raumschiffs betroffen?

          Ersten Analysen zufolge löste sich beim jüngsten Start der „Endeavour“ ein größeres Teil vom Treibstofftank, das die Raumfähre aber nicht traf. Zehn Sekunden nach dem Start könnte etwas die Nase der Raumfähre getroffen haben. Worum es sich dabei handelt, ist noch unklar. Weitere Untersuchungen seien notwendig, erklärte die Nasa.

          Mit an Bord der Raumfähre sind die ersten Bauteile des japanischen Weltraumlabors „Kibo“ und der zweiarmige Roboter „Dextre“ aus Kanada, der für Wartungsarbeiten an Bord der Raumstation eingesetzt wird. Zur Montage der ersten „Kibo“-Teile sind insgesamt fünf Außenbordeinsätze geplant. Die Astronauten bleiben 16 Tage im All.

          Weitere Themen

          Der König wird zum Opfer erklärt

          Geliebte des Königs klagt an : Der König wird zum Opfer erklärt

          Die ehemalige Geliebte des spanischen Königs Juan Carlos bezichtigt die spanische Königsfamilie eines „Staatsstreichs“. Für Sayn-Wittgenstein-Sayn ist der emeritierte Monarch das „Opfer“ seiner Ehefrau Sofía und des früheren spanischen Ministerpräsidenten.

          Corona-Lage verschärft sich Video-Seite öffnen

          Spanien : Corona-Lage verschärft sich

          Besonders in den vergangen zwei Wochen ist die Zahl der verstorbenen Personen auf 50 bis 60 pro Tag angestiegen - nachdem sie im Juli noch einstellig gewesen war.

          Topmeldungen

          Auf dem ersten Höhepunkt der Corona-Krise: Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU), Markus Söder (CSU) und Tobias Hans (hinten rechts), neben Hans: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

          Corona-Pandemie : Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt

          Womöglich stehen wir vor einer neuen exponentiellen Ausbreitung des Coronavirus. Die Vorzeichen sind ganz anders als im Frühjahr – doch auch für eine lokale Eindämmung der Pandemie müssen die Ministerpräsidenten jetzt eine gemeinsame Linie finden.
          Wie auf dem Markt in Ashdod bereiten sich Israelis überall im Land auf die Ausgangsbeschränkung vor.

          Landesweiter Lockdown : Israels selbstverschuldetes Corona-Neujahrschaos

          Trotz einer der höchsten Neuinfektionsraten der Welt offenbart das Krisenmanagement in Israel große Mängel. Noch kurz vor dem Beginn des Lockdowns ändert Israels Regierung manche Regeln. Und Netanjahus eigener Corona-Beauftragter äußert scharfe Kritik.
          Der emeritierte Monarch Juan Carlos.

          Geliebte des Königs klagt an : Der König wird zum Opfer erklärt

          Die ehemalige Geliebte des spanischen Königs Juan Carlos bezichtigt die spanische Königsfamilie eines „Staatsstreichs“. Für Sayn-Wittgenstein-Sayn ist der emeritierte Monarch das „Opfer“ seiner Ehefrau Sofía und des früheren spanischen Ministerpräsidenten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.