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Florida : Jugendlicher Selbstmordpilot bekundete Sympathien für Bin Ladin

  • Aktualisiert am

Selbstmordpilot Charles Bishop Bild: AP

Ein Nachahmungstäter? Der verwirrte Jugendliche wollte möglicherweise die Anschläge vom 11. September kopieren.

          Der 15-jährige Selbstmordpilot in Florida war nach ersten Ermittlungen der Polizei ein Einzeltäter ohne Kontakte zu terroristischen Organisationen. Der jugendliche Amerikaner hatte jedoch in einem Brief Sympathien für den islamischen Extremisten Usama bin Ladin und die Anschläge vom 11. September geäußert. Der ohne seinen Lehrer gestartete Flugschüler war am Samstag kurz nach 17 Uhr Ortszeit (23 Uhr MEZ) in das 42-stöckige Hochhaus der Bank of America in der Stadt Tampa gerast.

          In einem kurzen Abschiedsbrief schrieb Charles Bishop, er habe die Tat allein geplant. „Bishop kann am besten beschrieben werden als ein junger Mann, der wenig Freunde hatte und ein Einzelgänger war“, sagte der Polizeichef von Tampa, Bennie Holder. Es gebe jedoch keine Hinweise, dass er das Gebäude gezielt angeflogen habe oder andere verletzen wollte.

          Der Junge war am Samstag mit einer Cessna 172 vom Flugplatz St. Petersburg-Clearwater gestartet. Verfolgt von einem Hubschrauber der Küstenwacht stürzte das Kleinflugzeug in das Hochhaus in der Innenstadt von Tampa. Die Behörden erklärten, Bishop habe auf Signale nicht reagiert, die ihn zur Landung auf einem nahe gelegenen Flughafen bewegen sollten. Auch zwei Kampfjets vom Typ F-15 wurden nach Behördenangaben vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt.

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