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„Feuerflieger“ : Einzige Rettung bei Flächenbränden

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Pelopi, Peloponnes: Löschhubschrauber im Einsatz Bild: dpa

Bei der Bekämpfung von großflächigen Waldbränden hat man ohne sie kaum Aussicht auf Erfolg: Löschflugzeuge und Löschhubschrauber. Die sogenannten „Feuerflieger“ kommen seit Jahrzehnten zum Einsatz.

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          Löschflugzeuge und Löschhubschrauber sind bei Waldbränden meist die einzige Rettung, wenn meterhohe Flammen und extreme Hitze die Feuerwehrmänner auf Abstand halten.

          Sie können große Mengen Wasser an Bord nehmen und gezielt über dem betroffenen Gebiet ausschütten. Vorrang hat der Schutz von Menschen und Wohngebäuden. Erst dann wird in der Regel das Zentrum des Brandes bekämpft.

          Wasser punktgenau einsetzen

          Das Löschen aus der Luft hat noch weitere Vorzüge: Große Distanzen lassen sich schnell überwinden, ebenso wie unwegsames Gelände. Besonders im Tiefflug lässt sich das Wasser punktgenau und schnell aus den Tanks absetzen. Die Bundeswehr schickte inzwischen drei Transporthubschrauber vom Typ CH-53 ins griechische Katastrophengebiet.

          „Feuerflieger“ kommen seit Jahrzehnten zum Einsatz. Ein weit verbreiteter Typ ist die Canadair CL-415. Das etwa 20 Meter lange Amphibienflugzeug des kanadischen Herstellers Bombardier kann in wenigen Sekunden mehr als 6000 Liter Wasser aufnehmen. Eine Version der russischen Iljuschin Il-76 fasst sogar etwa 50.000. Zu den bei der Brandbekämpfung gebräuchlichen Hubschraubern gehören auch der Puma des französischen Herstellers Aerospatiale und mehrere Typen der amerikanischen Firma Sikorski.

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