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FAZ.NET-Spezial : Nachhaltige Energiequellen

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Welche Energiequellen kann die Menschheit nutzen, wenn Öl, Gas und Uran zu Ende gegangen sind? Ein FAZ.NET-Spezial.

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          Erdöl und Erdgas sind irgendwann aufgebraucht, das für die Stromgewinnung aus Atomkraft nötige Uran auch. Zudem bedrohen Luftverschmutzung, die bei Verbrennung anfällt, und der verstärkte Klimaeffekt das natürliche Gleichgewicht von Erde und Atmosphäre. Es wird - gerade im Hinblick auf den Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg - Zeit ernsthaft über Alternativen zu den herkömmlichen Energieträgern nachzudenken. Ein FAZ.NET-Spezial zu nachhaltigen Energiequellen.

          Um zu beschreiben, wie neue Energiequellen beschaffen sein müssen, fällt häufig das sperrige Wort „nachhaltig“ oder auf englisch „sustainable“. Es steht für Prozesse oder auch Energieträger, die „den Bedürfnissen der heutigen Generation entsprechen, ohne die Möglichkeit künftiger Generationen zu gefährden, eigene Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“. So formuliert es zumindest die auf dem Klimagipfel in Rio verabschiedete Agenda 21.

          Handlungsgrundsätze für kommende Generationen

          Der deutsche Bundestag hat daraus die folgenden vier Handlungsgrundsätze abgeleitet. Die Nutzung einer Ressource darf auf Dauer nicht größer sein als ihre Rate der Erneuerung oder die Rate des Ersatzes all ihrer Funktionen. Die Freisetzung von Stoffen darf auf Dauer nicht größer sein als die Tragfähigkeit beziehungsweise Aufnahmefähigkeit der Umwelt. Gefahren und unvertretbare Risiken für Mensch und Umwelt sind zu vermeiden. Das Zeitmaß menschlicher Eingriffe in die Umwelt muss in einem ausgewogenen Verhältnis zu der Zeit stehen, die die Umwelt zur Selbststabilisierung benötigt.

          Nach diesen Vorgaben stehen verschiedene Energieträger als zukunftsfähig zur Verfügung. Dabei bieten sich vor allem die Energiequellen an, die der Mensch nutzen kann, ohne die Quelle aufzubrauchen. Die Sonne scheint ohnehin, der Wind weht, Flüsse fließen von allein, Bäume wachsen und der Erdkern strahlt Wärme ab. Bleibt die Herausforderung, diese Energiequellen so anzuzapfen, dass genügend Energie genutzt werden kann - zu einem vernünftigen Preis und ohne weiteren Schaden anzurichten.

          Und gerade bei den Kosten machen die klassischen Hauptkonkurrenten den neuen Energiequellen das Leben schwer. Zurückliegende Investitionen und politisch gewollte Unterstützungen drücken die Preise, während die Techniken zur Erzeugung von Wärme oder Strom aus alternativen Energien oft noch in den Kinderschuhen stecken und entsprechend viel Geld verschlingen.

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