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Moritz Bleibtreu im Vaterglück : „Gesunder, kleiner Junge“

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Stolzer Vater, doch sein Kind mag er nicht zeigen: Moritz Bleibtreu Bild: dpa

Moritz Bleibtreu ist Vater geworden. Dennoch möchte er sein Privatleben weiterhin vor der Öffentlichkeit verbergen. Er glaubt daran, dass ihm dies gelingen kann. Denn selbst „die Bluthaie“ unter den Paparazzi könnten Respekt entwickeln.

          Schauspieler und Frauenschwarm Moritz Bleibtreu (37) ist stolzer Papa. „Er freut sich sehr über die Geburt seines Sohnes“, sagte seine Sprecherin Helena Lax am Dienstag. Der „gesunde, kleine Junge“ sei Ende November auf die Welt gekommen. Nähere Angaben zu seinem Nachwuchs wollte der in Hamburg lebende Bleibtreu, der sein Privatleben konsequent vor der Öffentlichkeit abschirmt und sich von Showtrubel und Partyrummel fernhält, nicht machen. Über die Beziehung zu seiner Freundin Annika aus Schweden hatten Medien erst nach der Premiere des Gangsterfilms „Chiko“ in diesem Jahr berichtet. Bis dahin galt der dunkelhaarige Mime als begehrter Single.

          Der Sohn der Schauspieler Monica Bleibtreu und Hans Brenner (1938- 1998) gehört zu Deutschlands gefragtesten Schauspielern. Er wirkte in Filmen wie „Knockin' on Heaven's Door“, „Lola rennt“ und „Das Experiment“ mit und gilt als äußerst wandlungsfähiger Darsteller. Mit Erfolgsregisseur Fatih Akin verbindet ihn nicht nur die Zusammenarbeit bei Erfolgen wie „Im Juli“ und „Solino“, sondern auch Freundschaft. Derzeit dreht Bleibtreu, der in diesem Jahr auch im RAF-Drama „Der Baader Meinhof Komplex“ auf der Leinwand zu sehen war, mit Akin in Hamburg „Soul Kitchen“.

          „Auch Bluthaie können Respekt entwickeln“

          Auf Premieren oder Partys sieht man Bleibtreu selten. „Ich kann so etwas nicht genießen, sondern fühle mich dann eher bedrückt“, sagte er. Seiner Ansicht nach kann man auch als Star sein Privatleben aus der Öffentlichkeit heraushalten. „Jeder, der etwas anderes erzählt, lügt“, meinte er. „Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Ich glaube, dass selbst die Bluthaie unter den Paparazzi ein Gewissen haben. Dass, wenn man es ihnen lange genug vermittelt, diese Leute fähig sind, Respekt zu entwickeln. Diese Erfahrung habe zumindest ich gemacht und daran will ich auch einfach glauben.“

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