https://www.faz.net/-gum-71h7n

Fährunglück vor Tansania : Riesenwelle soll Unfallursache sein

  • Aktualisiert am

Bei dem schweren Schiffsunglück vor der Küste Tansanias sind bisher 63 Tote geborgen worden. Augenzeugen berichten, eine Monsterwelle habe das Schiff erfasst und zur Seite gekippt.

          1 Min.

          Zwei Tage nach der schweren Schiffskatastrophe vor der Küste von Sansibar kommen immer mehr Details zu dem Unglück mit vermutlich mehr als 100 Toten ans Licht. Überlebende berichteten, eine Monsterwelle habe die Fähre erfasst, die daraufhin zur Seite gekippt sei. „Viele Passagiere wurden - ebenso wie ich - ins Wasser geschleudert. Es gab ein totales Chaos, jeder kämpfte für sich selbst, Schreie erfüllten die Luft“, zitierte die tansanische Zeitung „The Citizen“ den Augenzeugen Hassan Khatib.

          Medienberichten zufolge wurden bis zum Donnerstagabend 63 Tote geborgen. Rund 145 Menschen waren gerettet worden, nachdem die Fähre am Mittwoch auf dem Weg von der tansanischen Hafenstadt Daressalam zur Tropeninsel Sansibar gesunken war. Unter den Überlebenden sind auch vier Deutsche. Insgesamt sollen mindestens 250 Passagiere an Bord der „MV Skagit“ gewesen sein, jedoch gibt es keine offizielle Passagierzahl.

          Es ist das zweite schwere Schiffsunglück in der Region innerhalb von nur zehn Monaten. Im September 2011 war die „MV Spice Islander“ in den Gewässern von Sansibar gesunken. Wie viele Menschen damals an Bord waren, ist bis heute nicht geklärt. 200 Leichen wurden geborgen, über 600 Menschen konnten gerettet werden. Jedoch gibt es Berichte, nach denen rund 1000 oder mehr Passagiere nie gefunden worden sind.

          Weitere Themen

          Corona-Warn-App kommt in fünf weiteren Sprachen

          Pandemie : Corona-Warn-App kommt in fünf weiteren Sprachen

          Bisher gibt es die Corona-App in Deutsch, Englisch und Türkisch. Bald soll sie auch in Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch erhältlich sein. Mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland nutzen die App.

          Die Show muss weitergehen

          Zirkus Krone in Not : Die Show muss weitergehen

          Keine Großveranstaltungen bis Ende September: Der Zirkus Krone leidet unter den Corona-Maßnahmen. Aber die Not hat die Direktoren erfinderisch gemacht.

          Topmeldungen

          Unter Korruptionsverdacht : Früherer König Juan Carlos verlässt Spanien

          In einem Brief teilt der ehemalige spanische Monarch seinem Sohn mit, dass er das Land verlassen will. Juan Carlos ist in einen Finanzskandal verstrickt. Mit dem Schritt erspart er Felipe VI. eine schwere Entscheidung.
          Die Corona-Warn-App mit der Seite zur Risiko-Ermittlung ist im Display eines Smartphone zu sehen.

          Pandemie : Corona-Warn-App kommt in fünf weiteren Sprachen

          Bisher gibt es die Corona-App in Deutsch, Englisch und Türkisch. Bald soll sie auch in Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Rumänisch und Russisch erhältlich sein. Mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland nutzen die App.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.