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Wegen Explosionsgefahr : Sperrung des Hamburger Hauptbahnhofs wieder aufgehoben

  • Aktualisiert am

Hamburger Hauptbahnhof: Für eine Dreiviertelstunde rollte hier keine Bahn (Archivbild). Bild: dpa

Zum Freitagabend wurde am Hamburger Hauptbahnhof zeitweise der komplette Zugverkehr eingestellt. Laut der Bundespolizei bestand wegen des Austritts von Kühlmittel eine „gewisse Explosionsgefahr“.

          Wegen eines austretenden Kühlmittels ist der Hamburger Hauptbahnhof am Freitagabend zur Hauptreisezeit gesperrt worden. Eine Dreiviertelstunde rollte kein Zug. Tausende Reisende hätten wegen der Maßnahme warten müssen, teilte die Deutsche Bahn mit. Insgesamt seien 72 Züge und Bahnen betroffen gewesen, die meisten hätten jedoch umgeleitet werden können. Auch Straßen zum Bahnhof waren teilweise gesperrt.

          Das Kühlmittel trat laut Feuerwehr aus, weil gegen 16.30 Uhr bei Bauarbeiten mit einem Trennschleifer eine unter Druck stehende Leitung beschädigt worden sei. Daraufhin habe sich ein explosionsfähiges Gemisch gebildet – und der Bahnhof sei evakuiert worden.

          Zuvor hatten Einsatzkräfte mit Atemschutz und Messgeräten die Lage analysiert. Durch gezielte Belüftung konnte die Gaskonzentration jedoch schnell wieder unter die Gefahrenschwelle gesenkt werden, wie die Feuerwehr mitteilte.

          Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Der Bahnverkehr sei eine Dreiviertelstunde gesperrt gewesen. Der Zugverkehr sollte sich nach Angaben der Bahn im Verlauf des Abends wieder normalisieren.

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