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Zweites ESC-Halbfinale : Immer wieder Aserbaidschan

  • Aktualisiert am

Hat es wieder für sein Land geschafft: Elnur Huseynov aus Aserbaidschan Bild: Reuters

Das Finale ist komplett: In der zweiten Qualifikationsrunde für den Eurovision Song Contest singen neben dem Favoriten aus Schweden auch Lettland, Montenegro oder Israel mit am besten. Wie immer übersteht auch Aserbaidschan das Halbfinale.

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          Anders als im ersten Halbfinale am Dienstag haben sich beim Eurovision Song Contest in Wien in der zweiten Qualifikationsrunde für das Finale am Samstag mehrheitlich die Favoriten durchgesetzt: Wie bereits zuvor von zahlreichen Experten und Buchmachern erwartet worden war, konnte sich die Vertreter aus Schweden und Norwegen für das Finale in der Wiener Stadthalle qualifizieren.

          Nach dem Votum der Zuschauer und der nationalen Jurys treten im Finale unter anderem auch Polen, Slowenien, Zypern und Israel an. Ebenso dabei: die beiden baltischen Vertreter aus Lettland und Litauen, die von den insgesamt 17 an den Start gegangenen Kandidaten mindestens sieben hinter sich ließen. Für eine Überraschung sorgte zudem Aserbaidschan, das sich seit der erstmaligen Teilnahme und der Einführung des Halbfinales im Jahr 2008 jedes Mal für das Finale qualifizierte.

          Anders erging es Tschechien: Das Land, das mit der in Deutschland durch die Band Die Happy bekannt gewordenen Sängerin Marta Jandová teilnahm, scheiterte nach mehrjähriger Abstinenz beim Song Contest ebenso wie San Marino. Den Song „Chain Of Lights“ des Duos Michele Perniola und Anita Simoncini hatte der deutsche Komponist und ESC-Veteran Ralph Siegel geschrieben. Im ersten Halbfinale am Dienstag waren zudem schon Länder wie Finnland und Dänemark ausgeschieden.

          Große Sause: die für Samstag qualifizierten Finalisten lassen sich feiern Bilderstrecke

          Das ESC-Finale wird am Samstagabend (21 Uhr / Live in der ARD) ausgetragen. Der deutsche Wettbewerbsbeitrag sowie die Beiträge aus Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich und von Gastgeber Österreich sind automatisch dabei. Außerdem ist erstmals Australien beim ESC vertreten. Das Land hat zum 60. Jubiläum des Gesangswettbewerbs in diesem Jahr eine Wildcard erhalten. Damit treten Kandidaten aus 27 Nationen an.

          Für Deutschland singt Ann Sophie den Titel „Black Smoke“. Die Hamburgerin will für Deutschland den dritten Titel holen - nach Nicole mit „Ein bißchen Frieden“ 1982 und Lena mit „Satellite“ 2010. Während der Live-Show durfte sich die 24-Jährige kurz vorstellen und erklärte, sie sei „sehr, sehr aufgeregt“. Außerdem sei sie „immer noch ein bisschen krank. Aber ich hoffe, es wird.“ Am Mittwoch hatte Ann Sophie wegen einer Erkältung einen Auftritt absagen müssen. Sie versuche nun bis zum Finale zu entspannen und viel zu schlafen.

          In den Wettbüros und bei Auswertungen des Interesses in den sozialen Netzwerken spielt Ann Sophie allerdings keine Rolle im Rennen um den Sieg. Favorisiert sind dort bisher vor allem Schweden, Italien, Russland und Australien.Das ESC-Finale werden voraussichtlich mehr als 100 Millionen TV-Zuschauer verfolgen.

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