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ESC in Turin : Nur die Jury in Finnland setzte Malik Harris auf den letzten Platz

Malik Harris beim Finale des Eurovision Song Contest. Bild: dpa

Der deutsche Sänger Malik Harris landete in den meisten Ländern im Mittelfeld. Dass er am Ende dennoch Letzter wurde, ist dem Punktesystem beim Eurovision Song Contest geschuldet.

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          Der deutsche Teilnehmer beim Eurovision Song Contest (ESC) Malik Harris hat wesentlich besser abgeschnitten, als es sein letzter Platz erscheinen lässt. Die sechs Punkte, die er im Finale in der Nacht zu Sonntag im Televoting bekam, sprachen ihm die Zuschauer in Österreich, der Schweiz und Estland zu. Sie sahen den Vierundzwanzigjährigen und seinen Beitrag „Rockstars“ jeweils auf dem neunten Platz, wofür er jeweils zwei Punkte bekam. Nur einmal landete er überhaupt auf dem letzten Platz: bei der Jury in Finnland.

          Peter-Philipp Schmitt
          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Zweimal wurde er von Juroren auf den undankbaren elften Platz gesetzt, von Österreich und Australien, die Jury in Kroatien sah ihn auf dem zwölften, die in Nordmazedonien auf dem 13. Platz. Genauso gut bewerteten ihn auch die Zuschauer in Armenien. Bei drei weiteren Jurys (Israel, Lettland und Spanien) kam Harris auf den 14. Platz, auf dem ihn auch die Zuschauer in Litauen sahen. Insgesamt lag er häufiger auf den Plätzen 15 bis 20 als auf den Plätzen 21 bis 25.

          Das Jury- und das Televoting machen jeweils 50 Prozent des Gesamtergebnisses aus. Jedes Land kann einem Teilnehmer bis zu 24 Punkte geben – zwölf durch die Jury, zwölf durch die Zuschauer. Vergeben werden können aber jeweils nur zehnmal Punkte, also eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, zehn und zwölf. Ein Land, das auf einem elften Platz landet, bekommt dafür schon keine Punkte mehr. Malik Harris schaffte es insgesamt nur dreimal in die Punkteränge, so dass er am Ende mit nur sechs Punkten dastand.

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